Max Verstappen: Netflix-Doku "Drive To Survive" zeigt nicht mein wahres Ich

Norman Fischer
motorsport.com

Die vergangene Woche erschienene zweite Staffel der Netflix-Formel-1-Doku "Drive to Survive" begeistert die Fans. Einer ist jedoch nicht unbedingt davon angetan, wie er in der Serie rüberkommt. Max Verstappen fühlt sich von den Produzenten nämlich nicht richtig dargestellt: "Das Problem ist, dass sie dich immer so darstellen werden, wie sie wollen", sagt der Red-Bull-Pilot gegenüber '#ABtalks'.

"Was auch immer du sagst, werden sie versuchen, besonders furchtlos oder, was auch immer der Story zuträglich ist, darzustellen", so der Niederländer weiter, der damit jedoch ein Problem hat. Denn dadurch werde er nur so dargestellt, wie es in der Episode passt. "Das funktioniert für mich nicht", sagt er.

Verstappen sind 1:1 Interviews lieber, als wenn seine Aussagen dann unter verschiedene Szenen geschnitten werden. "Das passt dann nicht, aber zur Serie eben schon. Ich denke nicht, dass man mein wahres Ich nicht gesehen hat", sagt er.

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Doch was ist dann das wahre Ich von Max Verstappen? "Ich bin sehr locker und sehr entschlossen zu gewinnen", beschreibt er sich. Für den Sieg gibt er alles, auch wenn es zuweilen ein wenig arrogant wirken kann. Große Emotionen seien hingegen nicht so sein Ding. "Ich spreche, wenn ich es muss. Wenn ich nichts zu sagen habe, dann sage ich auch nichts."

Für Verstappen scheint diese Art zu funktionieren. "Ich bin hier, um zu gewinnen und das liebe ich."

Mit Bildmaterial von LAT.

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