Mayer gibt Vizepräsidentenamt im DOSB zurück

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Mayer gibt Vizepräsidentenamt im DOSB zurück
Mayer gibt Vizepräsidentenamt im DOSB zurück

Der Bundestagsabgeordnete Stephan Mayer (CSU) hat sein Amt als Vizepräsident im Deutschen Olympischen Sportbund zurückgegeben. Das teilte der DOSB am Mittwoch mit. Mayer (48) war auf der Mitgliederversammlung am 4. Dezember ins Präsidium gewählt worden, hätte aber nach dem Ende seiner Aufgabe als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium eine zwölfmonatige Karenzzeit abwarten müssen, ehe er das Ehrenamt im DOSB ausführen darf.

Mayer war zuletzt zum sportpolitischen Sprecher der Unions-Parteien ernannt worden. Das DOSB-Präsidium "wird sich mit den Konsequenzen" des Rückzuges "auf seiner nächsten regulären Sitzung im März befassen", hieß es in der Stellungnahme des Sport-Dachverbandes.

"Mit Stephan Mayer, dem ich auch an dieser Stelle nochmal für seine Bereitschaft, sich ehrenamtlich im DOSB zu engagieren, danken möchte, bin ich mir einig, dass wir auch in der neuen Konstellation eine gute und konstruktive Zusammenarbeit zum Wohl des Sports in Deutschland pflegen werden", sagte DOSB-Präsident Thomas Weikert.

Dem Gremium um den langjährigen Tischtennis-Funktionär gehören derzeit nur noch drei Vizepräsidentinnen und ein Vizepräsident an: Verena Bentele, Kerstin Holze, Miriam Welte und Oliver Stegemann. Wie Weikert waren sie im Dezember in Weimar neu ins Präsidium gewählt worden. Auch Mayer war zunächst ein Kandidat für das höchste Funktionärsamt im deutschen Sport gewesen, er zog seine Bewerbung allerdings wenige Wochen vor der Wahl zurück.

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