"McMonstrosity": So viel Extra passt auf einen Frühstücks-Bagel

Johannes GieslerFreier Autor
Yahoo Nachrichten Deutschland

Ein kanadischer Reporter bestellte bei McDonald’s einen Frischkäse-Bagel zum Frühstück, mit Extra-Belag. Was er bekam, war allerdings eine ganze Menge Extra.

Wie viel Frischkäse ist zu viel Frischkäse auf einem Bagel? Die Antwort hat jetzt ein Kanadier bekommen und mit Twitter geteilt (Bild: Brian Passifiume/Twitter)
Wie viel Frischkäse ist zu viel Frischkäse auf einem Bagel? Die Antwort hat jetzt ein Kanadier bekommen und mit Twitter geteilt (Bild: Brian Passifiume/Twitter)

Das exakte Verhältnis von Bagel zu Frischkäse ist einerseits die zentrale Voraussetzung, andererseits die größte Herausforderung eines gelungenen Frühstücks. Ist der Teig zu dünn mit Belag bestrichen, schmeckt die Kombination langweilig und trocken.

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Wie viel Frischkäse ist zu viel?

Sich dieser Schwierigkeit bewusst, hat Bryan Passifiume, er wollte vergangene Woche bei einem McDonald‘s im kanadischen Toronto frühstücken, seine Bestellung am Schalter des Schnellrestaurants ganz genau formuliert: “Einmal extra Frischkäse”, was bei McDonald‘s normalerweise bedeute, so schreibt Passifiume auf Twitter, dass eine extra-Schicht – “wie Butter” – aufgetragen würde. Stattdessen erhielt er aber diese Monstrosität von einem Bagel – die er passenderweise “McMonstrosity” taufte.

Das kommentierte Passifiume zunächst einfach mit: “LOL, was zur Hölle, McDonald’s.” Doch der Journalist, der für die Toronto Sun arbeitet, erkannte wohl schnell das Social-Media-Viralitäts-Potenzial seines Bagels.

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Anstatt ihn zu essen, veröffentlichte er innerhalb kürzester Zeit zahlreiche Bilder davon – um die Dimension des, wie Passifiume auf Twitter schreibt “passiv-aggressiv” aufgetragenen Belags zu demonstrieren. Und weil er ihn ja auch außerdem “ohnehin nicht essen kann”.

Was ist größer: Der McMonstrosity oder ein Hockey-Puck?

Er hielt seinen Bagel deshalb neben Gegenstände, die er in seiner Redaktion vorfand: einen hochkant gestellten Geldschein, einen Hockey-Puck oder einen Geiger-Zähler. Und der Bagel war aufgrund seines Belags jedes Mal der Größen-Sieger. Passifiume ging sogar am Folgetag nochmal zur selben McDonald’s-Filiale, bestellte wieder einen Frischkäse-Bagel mit “Extra” und legte die beiden Kringel zum Vergleich nebeneinander.

Der originale Tweet wurde mittlerweile über 1500 Mal geteilt, er gefällt über 10.000 Menschen. Zahlreiche Medien sind auf die Geschichte angesprungen.

Etwa die Times, der Passifiume sagte: “Als ich den Bagel vom Tresen nahm, dachte ich schon, dass etwas nicht stimmte. Deshalb nahm ich ihn mit auf die Arbeit und packte ihn erst am Schreibtisch aus. Und er war einfach enorm groß. Mindestens dreieinhalb Zentimeter dick mit Frischkäse bestrichen.“

McDonald’s nutzt die Aufmerksamkeit clever

Auch McDonald’s hat sich wenig später in den Tweet-Reigen eingeschaltet. Zuerst hat sich das Unternehmen nur entschuldigt und wollte wissen, wo genau alles passiert sei, um sich darum zu kümmern. Das wollte Passifiume aber nicht beantworten. Er verpfeife niemanden, schrieb er.

Doch McDonald’s gab nicht auf: Zwei Tage später wurde Passifiume von seinem Schreibtisch in der Redaktion geholt, eine Delegation von McDonald‘s warte unten auf ihn.

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Im Gepäck hatte sie: Frühstück für die ganze Toronto-Sun-Belegschaft, darunter einen ganzen Berg von Frischkäse-Bagels. Alle mit Extra.

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