McLaren-Fahrer testen in Silverstone - aber ohne Formel-1-Autos!

Maria Reyer
motorsport.com

Die Vorbereitungen auf den Formel-1-Saisonauftakt am 5. Juli in Österreich laufen auf Hochtouren. Einige Teams haben die eingerosteten Fahrer nach der langen Pause in 2018er-Boliden auf die Rennstrecke geschickt. Manch ein Rennstall hat sogar einen Filmtag geopfert, um mit dem aktuellen Auto fahren zu dürfen. Nur McLaren hat einen anderen Weg gewählt.

Der britische Traditionsrennstall ist am Donnerstag und Freitag in Silverstone einen Test gefahren, allerdings ohne Formel-1-Wagen. McLaren hat Carlos Sainz und Lando Norris in Formel-3-Boliden des Carlin-Teams auf die Strecke geschickt.

Bereits zuvor hat Teamchef Andreas Seidl erklärt, dass seine Piloten nicht die Möglichkeit haben werden, in einem zwei Jahre alten McLaren zu testen. Er fügte "Antriebswechsel in den vergangenen Jahren" als Hauptgrund dafür an. Möglicherweise hat der bevorstehende Wechsel zu Mercedes die Angelegenheit verkompliziert.

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Um dennoch nicht ganz unvorbereitet nach Spielberg zu reisen, hat Norris bereits Anfang Juni einen Test mit seinem ehemaligen Formel-3-Team absolviert, nun durfte auch Teamkollege Sainz Gas geben. Am Donnerstag spielte das Wetter jedoch nicht mit, starker Regen forderte die Piloten.

"Das hat wirklich Spaß gemacht, wir wurden alle total nass", berichtet Sainz später in einem Twitter-Video. "Das Wetter hat nicht so mitgespielt." Dennoch habe der Test großen Spaß gemacht. "Das ist der letzte Test bevor wir nach Österreich reisen", ergänzt Norris. "Es geht einfach darum, dass sich der Körper wieder daran gewöhnt."

Im Gegensatz zu McLaren haben Mercedes, Ferrari, Renault, Racing Point und AlphaTauri Testfahrten abgehalten oder geplant. Nur Williams, Alfa Romeo, Haas und Red Bull haben nicht getestet.

Mit Bildmaterial von McLaren.

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