McLaren-Pilot Norris: Was fehlt, ist mehr Anpressdruck

Maria Reyer

McLaren hat sich 2019 an die Spitze des Mittelfeldes zurückgekämpft. Was fehlt dem britischen Team noch, um die Top 3 tatsächlich angreifen zu können? "Abtrieb, ganz einfach", schildert Lando Norris. Der Brite absolvierte im Vorjahr sein Debütjahr mit einigen Highlights und erwartet sich von 2020 eine weitere Steigerung.

"Anpressdruck ist immer das große Thema. Und das ist auch eines jener Bereiche, in denen wir uns so sehr verbessert haben im Vergleich zum Vorjahr." Dabei gehe es aber nicht nur um mehr Abtrieb, sondern auch mehr Effizienz, die durch die Charakteristika des Autos hervorgebracht werden kann.

"Das Auto muss schließlich unter verschiedenen Bedingungen, egal ob das Winde, Kurventypen oder Geschwindigkeiten sind, gut funktionieren", erläutert der 20-Jährige. Um in Zukunft noch konkurrenzfähiger zu werden und in zwei bis drei Jahren wieder regelmäßig um Podestplätze und Siege mitfahren zu können, müsse McLaren ein Auto bauen, das möglichst auf allen Strecken gut liegt.

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"Der Bolide liegt auf manchen Strecken gut, auf anderen weniger gut. Wir müssen es möglichst auf allen Strecken ideal hinbekommen." In der abgelaufenen Saison waren besonders langsame Passagen eine Schwachstelle des MCL34.

"Das Auto soll nicht nur auf einer Strecke gut liegen, sondern wir sollten auch auf jenen mithalten können, auf denen wir mehr leiden. Wir können uns also besonders bei den Charakteristika des Autos, die vorgeben, wie es funktionieren wird, stark verbessern", analysiert Norris.

Mit Bildmaterial von LAT.

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