Nach Meeting in Genf: Nachtanken ist wieder vom Tisch

Christian Nimmervoll
motorsport.com

Beim gestrigen Treffen der Strategiegruppe in Genf wurde die von FIA-Präsident Jean Todt unterstützte Idee, in der Formel 1 zu Tankstopps zurückzukehren, um die Autos aufgrund der geringeren Benzinmenge wieder leichter zu machen, ad acta gelegt. Das berichtet das Portal 'RaceFans' ohne konkrete Nennung von Quellen.

Darüber hinaus wurde in Genf auch der Vorschlag zurückgewiesen, de facto zwei Pflicht-Boxenstopps pro Fahrer und Rennen einzuführen. Die Idee besagte, dass nicht mindestens zwei, sondern alle drei Pirelli-Reifentypen im Rennen eingesetzt werden müssen, was unterm Strich zwei Pflicht-Boxenstopps bedeutet hätte. Doch die Entscheidungsträger haben sich dagegen ausgesprochen.

Noch zur Debatte steht hingegen der Vorschlag, ab 2021 digitale Displays auf den Autos zu nutzen, um Informationen an die Zuschauer zu übermitteln. In einem Regelentwurf, über den ebenfalls 'RaceFans' berichtet, ist von sechs Displays die Rede (eins auf jeder Seite des Bodyworks sowie in jedem der vier Räder).

Auf diesen Displays könnten vor allem die Zuschauer vor Ort zum Beispiel ablesen, an welcher Position ein Auto im Rennen gerade liegt oder wie viele Boxenstopps es bereits absolviert hat. Ein Konzept, das Force India 2014 schon einmal getestet hat. Damals war der sogenannte "Info-Wing" mit zwei Displays über der Airbox montiert.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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