Mega-Aufholjagd! Aber Schröders Lakers verlieren doch

Franziska Wendler
·Lesedauer: 2 Min.
Mega-Aufholjagd! Aber Schröders Lakers verlieren doch
Mega-Aufholjagd! Aber Schröders Lakers verlieren doch

Bittere Partie für die Los Angeles Lakers!

Das Team um den Deutschen Dennis Schröder hat trotz einer Mega-Aufholjagd in der NBA eine Niederlage kassiert. Am Ende stand gegen die Boston Celtics ein 113:121 auf der Anzeigentafel. Im letzten Viertel hatten die Gäste aus Boston bereits mit 27 Punkten in Führung gelegen, ehe L.A. den Turbo zündete. (Alles zur NBA)

Die Franchise von Head Coach Frank Vogel zeigte mit einem 21:2-Lauf eine bärenstarke Wiederauferstehung, zum Sieg reichte es aber nicht mehr. Vor allem auch, weil Celtics-Star Jaylen Brown einen außergewöhnlichen Auftritt hinlegte.

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40 Punkte und neun Rebounds brachte er auf das Scoreboard, 17 seiner 20 Versuche aus dem Feld fanden ihren Weg in den Korb. Er ist damit der erste Celtics-Spieler in der Shot-Clock-Ära seit 1954/55, der 40 Punkte bei 85 Prozent Trefferquote in einem einzigen Spiel erzielt hat.

Der Rest der Celtics-Truppe zeigte zwar keine herausragende Leistung, punktete aber grundsolide und legte damit die Basis für den Sieg.

Schröder nicht mit bester Leistung

Bei den Lakers enttäuschte die Starting Five größtenteils. Dennis Schröder brachte es lediglich auf acht Punkte, aber immerhin acht Assists, Wesley Matthews (drei Punkte) und Kentavious Caldwell-Pope (zwei Punkte) brachten aber nicht genug. Immerhin Marc Gasol (18 Punkte) und Kyle Kuzma (13 Punkte) trafen häufiger den Korb. (SERVICE: Der Spielplan der NBA-Saison 2020/21)

Für überraschend viele Punkte sorgte in der Schlussphase das Duo Talen Horton-Tucker (19 Punkte) und Ben McLemore (17 Punkte). Von der Bank kommend sorgten sie für ordentlich Schwung, gereicht hat es für einen Sieg dennoch nicht.

Im Westen stehen die Lakers mit einer Bilanz von 34:22 auf Rang fünf, die Celtics rangieren mit 30 Siegen bei 26 Pleiten im Osten ebenfalls auf Platz fünf. (SERVICE: Die Tabellen der NBA)

Zumindest eine gute Nachricht gab es aber für L.A. Während Superstar LeBron James weiterhin verletzt ist, hat immerhin Kollege Anthony Davis die Erlaubnis erhalten, wieder ins Teamtraining einzusteigen. Ein erste wichtiger Schritt in Richtung Rückkehr.

Curry liefert für Warriors ab

Einen erfolgreichen Abend erlebten derweil die Golden State Warriors. Gegen die Cleveland Cavaliers gelang ein 119:101-Sieg. Überragender Akteur der Partie war Steph Curry. Der Warriors-Superstar erzielte 33 Punkte und ist damit der erste Spieler seiner Franchise seit Rick Barry 1966/67, der in neun Spielen nacheinander mindestens 30 Punkte erzielt hat.

In der Historie des Teams gibt es nur einen Spieler, dem dieses Kunststück in zehn oder mehr Spielen am Stück gelungen ist. Wilt Chamberlain schaffte sagenhafte 65 Spiele in Folge mit mindestens 30 Punkten.

Bei den Cavaliers überzeugte übrigens Collin Sexton, dem 30 Zähler gelangen. Der Deutsche Isaiah Hartenstein stand für die Cavs vier Minuten auf dem Feld und verwandelte dabei einen von zwei Freiwürfen.