Mit Meisterrunde: Neuer Modus in Regionalliga Nord

SID
Sport1

Der Meister und die Absteiger der Regionalliga Nord werden in der kommenden Spielzeit in einem neuen Modus ermittelt.

Wie der Spielausschuss des Norddeutschen Fußballverbandes (NFV) in Abstimmung mit den Vereinen entschied, wird die kommende Saison mit zwei Elferstaffeln und einer anschließenden Meister- und Abstiegsrunde ausgespielt. Nach der Aussetzung des Abstiegs wegen des Saisonabbruchs sind in der kommenden Spielzeit 22 Teams in der Regionalliga Nord startberechtigt.

"In einer Liga mit 22 Teams hätten wir bei einer normalen Austragung mit Hin- und Rückrunde 42 Spieltage gehabt - also acht mehr als normalerweise", begründet Spielleiter Jürgen Stebani den Entschluss gegenüber Fussball.de: "Da absehbar ist, dass wir die Saison 2020/2021 nicht vor September starten können und eventuell auch noch mit Pausen rechnen müssen, wäre ein solches Ligasystem für uns zeitlich nicht darstellbar gewesen. Die gewählte Lösung ist wesentlich flexibler, und wir können auch im Laufe der Saison gegebenenfalls noch reagieren."

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Zehn Mannschaften spielen Meister aus

Die Elferstaffeln werden nach regionalen Gesichtspunkten gebildet, gespielt werden soll eine Hin- und Rückrunde. Sollte sich der Saisonstart wegen der anhaltenden Coronakrise verzögern, könnte auch nur eine einfache Runde gespielt werden. Die besten fünf Teams jeder Staffel ermitteln anschließend in einer einfachen Runde den Meister und kämen dann insgesamt auf 29 Spiele, die restlichen zwölf Mannschaften spielen zeitgleich die Absteiger aus und hätten am Ende 31 Partien auf dem Konto. 


Die Punkte aus der Vorrunde werden in die Meister- und Abstiegsrunde mitgenommen - allerdings nur die Zähler, die jeweils gegen Teams aus der gleichen Abschlussrunde geholt wurden.

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