Mertesacker: Ich war ein Panikkauf

SPORT1
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Im August 2011 wechselte Per Mertesacker auf dem letzten Drücker zum FC Arsenal. Der Deal der Gunners, die rund 11 Millionen Euro für den späteren Weltmeister an Werder Bremen zahlten, wurde erst am letzten Tag der Transferperiode festgezurrt.

Mertesacker selbst glaubt, dass seine Verpflichtung nicht von langer Hand geplant gewesen war. "Ich betrachte mich selbst als Panikkauf" erzählte der 36-Jährige, der 2018 seine Karriere beendete, im Lockdown Podcast.

Er habe damit aber kein Problem, "weil solche Dinge manchmal überstürzt passieren, vor allem wenn das Transfer-Fenster kurz davor ist zu schließen", betonte Mertesacker.

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Sorgte ein 2:8 für den Mertesacker-Transfer?

Seiner Meinung nach sei der Transfer hauptsächlich aufgrund einer 2:8-Niederlage der Gunners gegen Manchester United zustande gekommen. "Zu dieser Zeit hatte Arsenal lediglich zwei oder drei Tage, um Veränderungen am Kader vorzunehmen", erklärte der Weltmeister von 2014.

Das Angebot sei ihm damals gerade recht gekommen. "Zu einem englischen Team zu wechseln, sich meinem englischen Lieblingsteam und der Premier League anzuschließen, war etwas, das ich nicht ablehnen konnte", erklärte der frühere Innenverteidiger, der in seinen sieben Jahren in London insgesamt 221 Pflichtspiele für die Gunners absolvierte.

Mertesacker musste Löw um Erlaubnis fragen

Er habe damals Bundestrainer Joachim Löw fragen müssen, ob er von der Nationalmannschaft abreisen und zum Medizincheck nach London reisen dürfe, verriet Mertesacker.

"Aber das war mir egal. Ich war nur froh, dass Arsène Wenger mich anrief und mit mir auf Deutsch sprach. Ich konnte es nicht wirklich glauben", erklärte er.

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