Messis Sperre: Argentiniens schlechte Bilanz ohne Leo

Weil er im letzten Länderspiel einen Linienrichter beleidigte, muss Lionel Messi nun die nächste vier Spiele der Albiceleste zuschauen. Die FIFA verdonnerte ihn am Donnerstag zu dieser Strafe.

Der Kapitän der Argentinier muss damit teuer für seinen Ausbruch bezahlen und wird seiner Mannschaft zunächst am Dienstag im WM-Qualifikationsduell mit Bolivien fehlen.

Das sind schlechte Nachrichten für Messi, aber auch für die argentinische Nationalelf, die mittlerweile schwer abhängig von ihrem Stürmerstar geworden ist.

Mit Messi ist die Bilanz in der CONMEBOL-Qualifikationsrunde für Argentinien nahezu perfekt. Fünf von sechs Partien wurden gewonnen, eine 0:3-Niederlage gegen Brasilien bedeutet den einzigen Fleck auf der ansonsten weißen Weste.

Ein deutlich anderes Bild ergibt sich allerdings aus den Begegnungen ohne Messi. Von den letzten sieben Spielen, bei denen er nicht dabei war, gewann der Vizeweltmeister nur eines, und zwar gegen Kolumbien im Jahr 2015.

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Eine Niederlage gegen Ecuador wurde gefolgt von Unentschieden gegen Brasilien und Paraguay zum Start der WM-Quali. Argentinien fuhr ohne Messi in der Qualifikation nur sieben von möglichen 21 Punkten ein. Dabei erzielten die Schützlinge von Edgardo Bauza sechs Tore und kassierten acht Gegentreffer.

Neben dem Trip nach La Paz am Dienstag wird Messi das Auswärtsspiel in Montevideo gegen Uruguay und die beiden Heimduelle mit Peru und Venezuela verpassen.

Argentinien möchte gegen die Sperre Einspruch einlegen. Sollte der erfolglos bleiben, ist die Sperre des fünfmaligen Weltfußballers eine schwere Hypothek auf Argentiniens Weg zur WM in Russland.

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