Mexiko: Formel E will mehr vom Formel-1-Kurs nutzen

Norman Fischer
motorsport.com

Die Formel E wird schon beim kommenden Rennen in Mexiko einen größeren Teil des regulären Formel-1-Kurses des Autodromo Hermanos Rodriguez befahren. Bislang war die Elektrorennserie schon während der normalen Start- und Zielgerade abgebogen und erst vor dem Stadion wieder auf den Formel-1-Kurs gefahren.

Weil sich das Starterfeld dank des Einstiegs von Porsche jedoch erhöht hat, soll auch die Strecke von Mexiko länger werden, wie mehrere Quellen darauf hindeuten. Bislang war der Kurs im Kalender mit einem Stern versehen, der noch auf die Abnahme durch die FIA hinweist - dabei soll es sich um jene Verlängerung des Kurses handeln.

Die ersten Kurven sollen wie bisher bleiben. Nach der langen Rechtskurve, die von der Start- und Zielgeraden weg und in eine Schikane führt, soll jedoch eine neue Linkskurve folgen und in eine neue Sequenz münden. Diese würde dann wieder auf den Grand-Prix-Kurs führen, wo der kurvenreiche zweite Sektor der Formel 1 endet.

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Es heißt, dass so rund vier bis fünf neue Kurven entstehen werden, bevor man wie üblich in die Stadionsektion fährt.

Das war das bisherige Design der Formel-E-Strecke

Das war das bisherige Design der Formel-E-Strecke <span class="copyright">FIA Formula E</span>
Das war das bisherige Design der Formel-E-Strecke FIA Formula E

FIA Formula E

Eine kleine Änderung gibt es auch im letzten Sektor: Die Schikane nach der Peraltada-Kurve, in der Nelson Piquet jun. im Vorjahr einen schweren Unfall hatte, wird entfernt. Die FIA und die Formel E wollten wenn möglich auf enge Schikanen verzichten, nachdem es im Vorjahr immer wieder zu Unfällen und Blockaden gekommen war.

Das Rennen in Mexiko-Stadt findet am 15. Februar statt.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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