Miami-Star bricht Dreier-Rekord und zieht mit Curry gleich

Markus Bosch
·Lesedauer: 2 Min.

Die Miami Heat haben im Florida-Duell die Orlando Magic mit 116:113 bezwungen.

Dabei sorgte vor allem Heat-Star Duncan Robinson für Furore. Der Guard der Heat erzielte 27 Punkte ohne dabei auch nur einen Zweipunktewurf zu treffen oder an der Freiwurflinie zu stehen. Seine Quote von der Dreierlinie konnte sich dabei mit neun erfolgreichen Würfen bei zwölf Versuchen durchaus sehen lassen.

Robinson stellte damit laut NBA.com den Rekord von Robert Horry aus dem Jahr 1996 ein, der ebenfalls 27 Punkte erzielte und dabei nur von der Dreierlinie warf. Zudem hievte sich Robinson in einen elitären Klub. So ist er nun neben Stephen Curry, Klay Thompson, James Harden und Buddy Hield der einzige Spieler, der mindestens drei Mal in einer Saison neun Dreier oder mehr in einem Spiel warf.

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Neben Rekordmann Robinson konnte auch Goran Dragic überzeugen, der 25 Punkte und neun Assists beisteuerte. Auch die unterlegenen Magic hatten einen ganz besonderen Spieler in ihren Reihen. Terrence Ross war mit 35 Punkten zwar bester Werfer, doch ansonsten blieb das Scoreboard hinter seinem Namen leer. Weder ein Assist noch ein Rebound, geschweige denn Steal oder Block gelang ihm.

Oklahoma City Thunder siegen

Derweil sind die Oklahoma City Thunder nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge zurück in der Erfolgsspur.

Gegen die Detroit Pistons setzten sich die Thunder mit 114:107 durch. Dennis Schröder verpasste mit 23 Punkten und neun Assists nur knapp ein Double-Double. Topscorer der Thunder war Shai Gilgeous-Alexander mit 27 Zählern. Auf Seiten der Pistons war Christian Wood mit 29 Punkten der beste Werfer.

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Durch den Erfolg bleiben die Thunder weiterhin klar auf Playoff-Kurs und schnuppern mit zwei Spielen Rückstand sogar an Platz vier, der Heimvorteil in der ersten Runde bedeuten würde.

Theis blass bei Celtics-Sieg

Auch die Boston Celtics gingen als Sieger vom Parkett.

Sie setzten sich gegen die Cleveland Cavaliers mit 112:106 durch. In Abwesenheit von Jaylen Brown war Jayson Tatum mit 32 Punkten und neun Rebounds der wichtigste Spieler bei Boston. Daniel Theis blieb mit fünf Punkten und drei Rebounds blass. Auf Seiten der der Cavaliers war Colin Sexton mit 41 Zählern der überragende Mann.

Für Boston war dies ein wichtiger Erfolg, um den Anschluss an die zweitplatzierten Toronto Raptors zu halten. Diese liegen ein Spiel vor den Celtics.