Michael Owen: Griezmann-Verpflichtung wäre falsches Signal von United an Rashford

Die Gerüchte um den Atletico-Star und Manchester United halten sich hartnäckig. Ein Ex-Spieler hält eine Verpflichtung des Franzosen für riskant.

Michael Owen, ehemaliger Torjäger des Liverpool und von Manchester United, befürchtet, dass ein Transfer von Atletico Madrids Star Antoine Griezmann zu den Red Devils ein falsches Signal an Top-Talent Marcus Rashford wäre.

"Natürlich ist Griezmann ein toller Spieler", sagte der Experte von BT Sports im exklusiven Interview mit Goal. "Aber man sollte schon abwägen, ob man eine Summe jenseits der 80 Millionen bezahlen sollte, wenn man bereits Rashford in seinen Reihen hat."

Vor allem die Signalwirkung sei dabei zu berücksichtigen, meinte Owen: "Mit diesem Transfer würde man kein gutes Zeichen an Rashford senden. Momentan ist es mit Ibrahimovic optimal. Er weiß, dass Zlatan über ihm steht und kann von ihm lernen, aber gleichzeitig ist er sich bewusst, dass Zlatan nicht mehr ewig spielen wird."

Auch die Verletzung des Schweden ändert laut Owen nicht sonderlich viel an der Situation. "Sollte Ibrahimovic einen neuen Vertrag unterzeichnen und noch ein Jahr bei United bleiben, wäre das für Rashford das perfekte Szenario. Er kann Schritt für Schritt zum Angreifer Nummer eins reifen und Zlatan eines Tages ablösen. Aber dafür braucht er auch das Vertrauen von Mourinho."

Der portugiesische Trainer steckt laut Owen deswegen in keiner leichten Situation. "Jose muss genau abwägen, wie er die Zukunft angehen will. Setzt er auf Rashford, muss er ihn das wissen lassen. Ist er aber der Meinung, dass ein weiterer junger Angreifer benötigt wird, könnte es zu einem Transfer kommen."

Griezmann spielt bei Atletico seit einigen Jahren auf Top-Niveau und hat in 155 Spielen 82 Tore und 25 Vorlagen vorzuweisen.

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