Michael Preetz zum Videobeweis: Fans sollten kritische Szenen im Stadion sehen

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Manager Preetz hat dem schlechten Image von Hertha BSC dem Kampf angesagt und sieht in der Stadion-Problematik ein Vorbild im Süden der Republik.

BSC-Manager Michael Preetz: "Hertha ist den Menschen außerhalb von Berlin fast egal"

Manager Preetz hat dem schlechten Image von Hertha BSC dem Kampf angesagt und sieht in der Stadion-Problematik ein Vorbild im Süden der Republik.

Manager Michael Preetz von Hertha BSC hat in der Videobeweis-Diskussion einen Vorschlag geäußert, um die Zuschauer in den Stadien besser zu involvieren: Kritischen Aktionen sollen die Fans auf den Videoleinwänden mitverfolgen können.

"Ich glaube, dass es sinnvoll ist, dass man die entscheidenden Szenen auch dem Stadionzuschauer zugänglich macht", sagte Preetz dem kicker: "Es gibt im Moment noch kein Votum innerhalb der Liga und auch der Schiedsrichter, diese Szenen auf der Stadionleinwand zu zeigen."

Jedoch wurde eine solche Regeländerung vom IFAB (International Football Association Board, zuständig für das internationale Regelwerk) noch nicht genehmigt: "Es wird vor allem mit technischen Schwierigkeiten argumentiert. Es gibt das eine oder andere Stadion, in dem bessere Vorrausetzungen dafür geschaffen worden sind als in anderen Stadien", ergänzte Preetz. 

Allerdings mahnt der Hertha-Manager zur Geduld: "Ganz allgemein gilt, und das darf man nie vergessen, dass wir über eine Testphase reden. Die Tests laufen auf Hochtouren, sie laufen nicht immer reibungslos, das kriegt ja jeder mit. Es wird noch einige Justierung nötig sein."

DFB-Präsident Reinhard Grindel hatte zuletzt eine Neuausrichtung des Videobeweises in Aussicht gestellt.

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