Mick Schumacher: Warum er unter falschem Namen gefahren ist

Heiko Stritzke
·Lesedauer: 2 Min.

Nicht immer trat Mick Schumacher unter seinem heute bekannten Namen an - Warum er nach dem Wechsel in den Formelsport dann zu seinem Namen stand.

Racing driver Mick Schumacher attends an event to celebrate 90 years of Italian premium sports car maker Ferrari racing team at Milan's Duomo square, in Milan, Italy September 4, 2019. REUTERS/Flavio lo Scalzo
Mick Schumacher. (Bild: Reuters)

Mittlerweile kennt ihn ganz Deutschland. Mick Schumacher gilt als Topfavorit auf den Formel-2-Titel zwei Rennwochenenden vor Schluss. Für 2021 wird er mit einem Engagement beim Haas-Formel-1-Team in Verbindung gebracht. Doch bis ins jugendliche Alter hinein blieb er unter dem Radar der Öffentlichkeit.

Im Kartsport unter Pseudonymen am Start

Im Kartsport trat der Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher unter Pseudonymen wie Mick Betsch (der Geburtsname seiner Mutter Corinna) oder Junior an. Nun erklärt er, warum er das tat und warum er ab der Formel 4 auf seinen echten Namen umstieg.

"Wir haben versucht, so lange wie möglich so wenig Aufmerksamkeit wie möglich zu erregen", sagt der 21-Jährige gegenüber 'Formula1.com'. "Ich hatte dadurch viel Freiheit und Zeit für mich. Das hat mir geholfen, mich ganz normal selbst zu entwickeln und ein normales Racing-Kind zu sein."

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Das änderte sich schlagartig, als Mick Schumacher 2015 in den Formelsport wechselte. In der Formel 4 fuhr er unter seinem echten Namen. Schumacher traf die Entscheidung selbst: "Ich wollte unter meinem vollen Namen antreten, weil ich stolz darauf bin, ihn auf meinem Auto und Rennanzug zu tragen."

"Wir wussten von Anfang an, dass das zu mehr Medieninteresse führen würde. Die Medien waren immer ein bisschen mehr um mich herum als um andere. Aber sie haben uns auch respektiert, wenn ich um Privatsphäre gebeten habe. Dafür bin ich sehr dankbar."

22 Punkte Vorsprung in der Formel 2

Er gewann 2018 die Formel-3-Europameisterschaft und hat in der Formel 2 momentan 22 Punkte Vorsprung auf Callum Ilott. Zwischen diesen beiden wird sich in vier Rennen in Bahrain vom 28. November bis 6. Dezember die Meisterschaft entscheiden.

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