Miese Aktion von Argentinien-Torhüter Romero

Argentinien ist eine der besten Nationalmannschaften der Welt. Umso überraschender ist es, zu welchen Methoden ihr Torhüter Sergio Romero auf dem Feld greift.

Sergio Romero (l.) grinst, Lionel Messi (r.) grinst (Foto: ddp)

Im WM-Qualifikationsspiel gegen Südamerika-Meister Chile führten die Argentinier kurz vor Schluss mit 1:0, als die Chilenen einen gefährlichen Freistoß zugesprochen bekamen. Arsenal-Star Alexis Sanchez trat an – und schoss den Ball über das von Romero gehütete Tor.

Dann passierte es: Ein hinter dem Tor postierter Balljunge wollte einen Ball ins Spiel bringen, so wie es sich gehört. Doch Romero hatte andere Pläne.

Miese Zeitschinde-Aktion

Demonstrativ und unübersehbar wies er den Jungen nur Sekundenbruchteile, nachdem der Ball die Querlatte überflogen hatte, mit seinen Händen an, sich Zeit zu lassen und den Ball nicht aufs Feld zu rollen. Der Vize-Weltmeister als mieser Zeitschinder!

Romeros äußerst fragwürdige Aktion war von Erfolg gekrönt, Argentinien rettete den knappen 1:0-Sieg (Superstar Lionel Messi erzielte per Elfmeter den entscheidenden Treffer in Hälfte eins) über die Zeit und kletterte vom fünften auf den dritten Platz in der Südamerika-Gruppe.

Ein kleiner bitterer Nachgeschmack bleibt allerdings, denn eigentlich sollte die Fußball-Großmacht Argentinien, die noch dazu auf einen Zauberer wie Lionel Messi bauen kann, solche Mittel nicht nötig haben.


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