Mike Tindall: Der Mann von Queen-Enkelin Zara wird verklagt

·Lesedauer: 2 Min.

Jetzt findet sich ein weiterer Royal vor Gericht wieder: Mike Tindall wird verklagt und muss sich vor dem Londoner High Court verantworten.

  Mike Tindall
Mike Tindall

Wie mehrere britische Medien übereinstimmend berichten, muss Mike Tindall, 42, vor Gericht. Der Mann von Queen-Enkelin Zara Tindall, 39, sei auf Schadenersatz verklagt worden, so heißt es. Der Grund dafür sei ein Podcast, den Tindall mit zwei Kollegen betrieben hat.

Hat sich Mike Tindall strafbar gemacht?

Wie unter anderem "express.co.uk" berichtet, geht es um den Podcast "House of Rugby", den Mike Tindall vor zwei Jahren mit seinem ehemaligen Team-Kollegen James Haskell und Moderator Alex Payne betrieb. Das Unternehmen "Joe Media" stand damals hinter dem Podcast, in dem der Mann von Zara Tindall gemeinsam mit seinen Mitstreitern alles rund um das Thema Rugby besprach. Der Podcast wurde schnell sehr erfolgreich, man konnte dafür Sponsoren wie "Guinness" gewinnen. Zara Phillips + Mike Tindall - Bilderstrecke Familie

Wegen schwerer finanzieller Probleme wurde "Joe Media" von "Greencastle Capital" aufgekauft. Die neuen Betreiber gingen davon aus, die Rechte an "House of Rugby" mit dem Kauf erworben zu haben. Das sahen Tindall und seine Mitstreiter aber offenbar anders. Sie gründeten einen neuen Podcast und begannen dafür zu werben. Dabei gingen sie offenbar wenig geschickt vor, denn sie sollen potenziellen Sponsoren versprochen haben, mit "House of Rugby" weiterzumachen - allerdings mit neuem Namen. Dafür sollen sie Merchandise und das Branding des alten Podcasts genutzt haben. Dazu hatten sie kein Recht, glaubt man "Greencastle", die jetzt Klage gegen die drei eingereicht haben.

Vorgeworfen wird Tindall und Co., sie hätten Markenrechte verletzt, würden Markenmissbrauch betreiben. "Greencastle" beantragt nun eine einstweilige Verfügung, untersagt jegliche Verwendung des Namens "House of Rugby".

Tindall geht in die Offensive

Die drei Angeklagten wiederum werfen "Joe Media" und "Greencastle" vor, ihnen noch 80.000 Euro schuldig zu sein. Wer in dem Streit Recht behält, wird sich vor dem Londoner High Court klären.

Verwendete Quelle: express.co.uk