Mini-Rolls-Royce für 25.000 Euro

Moritz PiehlerFreier Autor
Yahoo Finanzen

25.000 Euro für einen Rolls-Royce hört sich erstmal nach einem tollen Deal an. Bis man dann sieht, dass das neueste Modell der Edelmarke nicht mal fahren kann. Und nur ein Achtel der Größe hat.

Bis ins kleinste Detail nachgebaut: Der Rolls-Royce Cullinan SUV. (Bild: Rolls-Royce)
Bis ins kleinste Detail nachgebaut: Der Rolls-Royce Cullinan SUV. (Bild: Rolls-Royce)

Der bekannte Luxusauto-Hersteller veröffentlichte eine Pressemitteilung, um sein neuestes Modell vorzustellen. Auf den Fotos sieht der Rolls-Royce täuschend echt aus, wäre da nicht die gigantische weiß behandschuhte Hand, die an dem Modell herumhantiert. Doch der Mini-Cullinan ist keinesfalls ein Spielzeug, wie man jetzt vielleicht denken könnte. Im Maßstab von 1:8 lässt Rolls-Royce detailgetreu nach Kundenwünschen einen Nachbau ihres SUVs herstellen. Laut des Presseberichtes ist der Cullinan ein authentischer Nachbau des großen Vorbildes. Jedes Bauteil wird dabei handgemacht, insgesamt besteht das Auto aus mehr als 1000 Teilen. Der Zusammenbau kann bis zu 450 Stunden dauern, was mehr als die Hälfte der Zeit ist, die es dauert, einen echten fahrbaren Cullinan fertig zu stellen.

Scrollen, um mit dem Inhalt fortzufahren
Anzeige

Lesen Sie auch: Wie weit reicht das Handyverbot im Auto?

Kunden können aus fast 40.000 Lackierungen auswählen, die dann mit feinem Pinselstrich aufgetragen werden. Selbst die Lichter funktionieren und der Motor ist ebenfalls ein detaillierter Nachbau des 6,75 Liter V12 Motors, der den echten SUV antreibt.

Bei dem Preis sollte man den Mini-SUV besser mit Samthandschuhen anfassen. (Bild: Rolls-Royce)
Bei dem Preis sollte man den Mini-SUV besser mit Samthandschuhen anfassen. (Bild: Rolls-Royce)

Im Inneren wurde genauso Wert auf jedes Detail gelegt. Echtes Holz wurde für die Armaturen verarbeitet und die Kopfstützen mit Stickereien versehen. Das Auto wird in einem ein Meter langen Schaukasten geliefert, der auf einem Sockel installiert werden kann, so dass es von jeder Seite aus zu betrachten ist.

Die Idee für das exakte Modell sei ihnen während der Corona-Krise gekommen, hieß es von Seiten der Autofirma. Weil viele Kunden womöglich nicht so oft wie gewünscht in ihren Autos sitzen könnten, sollten sie wenigstens in ihrem Zuhause auf ihr geliebtes Auto schauen können. Zwar gab sich Rolls-Royce zurückhaltend bei den Preisangaben für das Modell, ein Sprecher sagte aber gegenüber dem Automagazin Car and Driver, dass der Preis bei 27.000 US-Dollar, also umgerechnet 24.250 Euro liegt.

Im Video: Autos wohin das Auge reicht: Ungenutzte Mietwagen überschwemmen Parkplätze

Lesen Sie auch