Minus 30 Prozent! So erlebt Henrichs die Coronakrise

SPORT1
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Benjamin Henrichs muss die kommenden Wochen mit weniger Geld auskommen. Der Rechtsverteidiger und die anderen Profis der AS Monaco erhalten 30 Prozent weniger Gehalt, wie der 23-jährige in einem Interview auf Transfermarkt.de mitteilte.

Henrichs: "Fußball wird sich erholen" - Unterstützung für Kimmich und Goretzka

Das sei innerhalb des Verein besprochen worden, erklärte der ehemalige Leverkusener. Langfristig gesehen mache er sich wegen der Coronakrise bezüglich des Profifußballs aber "weniger Sorgen, denn der Fußball wird sich wieder erholen."

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"Darüber hinaus werde ich beispielsweise auch das Projekt 'WeKickCorona' von Joshua Kimmich und Leon Goretzka unterstützen", kündigte Henrichs an. 

Zwar kann der Fußball ein Zugpferd bei einer langsamen Rückkehr zu Normalität sein. Doch "wenn ich die aktuelle Stimmungslage so beobachte", gibt Henrichs zu Bedenken, "dann sind viele auch der Meinung, dass der Fußball – wie der Rest auch – einfach mal stillstehen sollte."

Zwei Einheiten pro Tag, Entspannung bei Familie

Nachdem vergangene Woche die Vereinsspitze der Monegassen eine interne Ausgangssperre ausgerufen hatte, flog der Defensivspieler zurück in die Heimat. Im hauseigenen Fitnessstudio in Leverkusen trainiere er zweimal täglich.

Allerdings bleibe nun auch Zeit für Ausschlafen, Familie, Bücher oder Musizieren - Henrichs spielt Klavier, verriet er Transfermarkt.


Besonders bitter war die Aussetzung der Ligue 1 für den Monaco-Profi, da er sich seit dem Jahreswechsel wieder in die Startelf zurückgekämpft hatte. Sollte die Saison fortgesetzt werden, hofft er auf eine Platzierung, die zur Teilnahme am europäischen Wettbewerb berechtigt.

Henrichs kämpft für Europa und seinen Traum

Bis zur Corona-Pause standen Platz 9 und 40 Punkte zu Buche, der Fünfte hat aber nur einen Zähler mehr als der Klub aus dem Fürstentum. (SERVICE: Tabelle)

Nach 15 Jahren bei Bayern Leverkusen wechselte der dreimalige A-Nationalspieler für 20 Millionen Euro ins Fürstentum. Dort saß das Geld nach dem Abgang von Kylian Mbappé besonders locker, sportlich war es für die Monegassen eine Saison zum Vergessen.

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Stimmt auch nach der Corona-Pause weiterhin Henrichs' individuelle Leistung, träumt er von einem Kaderplatz für die EM oder Olympia - aber erst 2021.

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