Fußball Olympia-Auswahl in Japan angekommen - und heiß auf das Turnier

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Die deutsche Fußball-Auswahl ist gut in Japan angekommen. Die Spieler freuen sich auf das Turnier - und haben große Pläne.

Union Berlin-Spieler Max Kruse wird wegen seiner Erfahrung geschätzt. (Bild: Boris Streubel/Getty Images)
Union Berlin-Spieler Max Kruse wird wegen seiner Erfahrung geschätzt. (Bild: Boris Streubel/Getty Images)

"Es war ein herzlicher Empfang im Hotel und von allen Leuten, die sich gekümmert haben", sagte Torhüter Florian Müller in der Medienrunde am Donnerstag - der ersten aus dem Land, in dem die Olympischen Spiele stattfinden. 

"Wir haben ein schönes Hotel direkt am Meer, es sieht alles sehr schön aus. Wir haben optimale Bedingungen, um uns vorzubereiten", beschrieb Müller, der wohl dem Stammplatz im deutschen Tor für sich beanspruchen darf. So ganz reibungslos lief die Reise allerdings wegen der Corona-Pandemie nicht. 

"Es war ein bisschen komisch, weil wir mehrere Stationen durchlaufen mussten. Wir sind aber gut im Hotel angekommen. Am Flughafen haben wir drei Stunden gebraucht", verriet Cedric Teuchert. 

Teuchert: "Das größte Event für jeden Sportler"

Der Stürmer von Union Berlin ist heiß auf die Spiele: "Da gab es keine Überlegungen abzusagen. Olympia ist das größte Event für jeden einzelnen Sportler auf der ganzen Welt. Für mich gab es keine andere Wahl, als hier nach Japan zu fliegen und mit dem Team um eine Medaille zu kämpfen. Als Sportler habe ich jede einzelne Sportart angesehen und mit meinem Land mitgefiebert. Mit Corona ist vieles anders, der Stellenwert bleibt aber gleich. Es geht um Medaillen." 

Mit dabei ist auch ein Teamkollege von Union - Max Kruse. "Er kann uns viel mitgeben, er ist ein erfahrener Spieler. Außerdem schadet seine lockere Art neben dem Platz keiner Mannschaft", urteilte Teuchert. "Es macht viel Spaß mit ihm, und für jede Mannschaft ist er eine Bereicherung. Er nimmt uns alle an die Hand und hat Bock mit uns zu spielen." 

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Neben dem 33 Jahre alten Kruse ist auch der 27 Jahre alte Maximilian Arnold einer von drei Spielern, die älter als 23 Jahre alt ist. Auch Müller unterstrich ihre Wichtigkeit: "Sie sind beide sehr erfahren und können uns viele Werte vorleben. Maxi (Arnold) ist ein Führungsspieler im Verein und das zeigt er auch hier. Max (Kruse) bringt mit seiner lockeren Art eine gute Stimmung ins Team, was auch sehr wichtig ist." 

Müller will ins Olympische Dorf

Der 23 Jahre alte Keeper wechselte in diesem Sommer vom FSV Mainz 05 zum VfB Stuttgart. Dass er die Chance auf einen Stammplatz zwischen den Pfosten durch Olympia vergibt, fürchtet er nicht. 

"Ich habe zehn Tage mit der Mannschaft trainiert und wir haben gute Spiele gehabt. Wenn wir zurückkommen habe ich noch mindestens eine Woche", sagte Müller: "Ich mache mir keinen Stress, im letzten Jahr bin ich vier Tage vor dem Bundesligastart gewechselt und das hat ganz gut geklappt." 

Einmal bei Olympia dabei sein - da überlegte auch der Schlussmann nicht lange, der in seinem noch jungen Alter bereits 73 Spiele als Torwart in der Bundesliga absolviert hat: "So viele verschiedene Sportarten an einem Ort, das ist etwas anderes als eine WM oder EM. Dass so viele Sportler zusammentreffen, das macht das Ganze aus. Wir freuen uns darauf." 

Die große Hoffnung von Müller ist es, dass er mit seinen Teamkollegen ins Olympische Dorf einzieht. Dafür müsste das Viertelfinale erreicht werden. "Wir sind alle junge Spieler, die viel erreichen wollen", macht er klar: "Wir wollen maximal weit kommen. Im ersten Spiel haben wir mit Brasilien einen guten Gradmesser. Wir haben noch Zeit uns darauf vorzubereiten und werden im ersten Spiel dann alles raushauen." 

Der Startschuss für das deutsche Team fällt am 22. Juli in Yokohama.

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