Modric enthüllt: Wie Mourinho Ronaldo fast zum Weinen brachte

SPORT1
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2013 nahm die Zeit von Startrainer José Mourinho bei Real Madrid ein Ende.

Mittelfeld-Genie Luka Modric hat in seiner Biographie nun Einblicke gegeben, wie es bereits zum Anfang von Mourinhos letzter Saison zwischen Spielern und Trainer heftig krachte. 

Der 34-Jährige enthüllt einen Vorfall, der sich zwischen Cristiano Ronaldo und dem eigenwilligen Welttrainer ereignete, nachdem die Königlichen den FC Barcelona im spanischen Ligapokal mit 2:1 schlugen. 

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Zoff zwischen Ronaldo und Mourinho

Denn obwohl Real den den ewigen Rivalen bezwang, zeigte sich Mourinho ganz und gar nicht zufrieden mit der Leistung seines Starspielers.

"Wir haben gewonnen. Aber Ronaldo ist bei einem gegnerischen Einwurf dem Außenverteidiger nicht hinterhergelaufen", holt Modric aus. "Ich habe gesehen, dass José wütend auf Cristiano war. Die beiden haben sich lange Zeit auf dem Spielfeld gezankt." 


In der Kabine fand der Zoff kein Ende. Das Gegenteil sei der Fall gewesen, schildert Modric. In der Halbzeitpause gerieten die Streithähne noch heftiger aneinander.

Real Spieler verhinderten Kampf

Der Kroate merkte, dass der Wutausbruch seines Trainers den fünfmaligen Weltfußballer nicht kalt gelassen hatte. "In der Umkleide sah ich Ronaldo verzweifelt, er war kurz davor zu weinen. Er sagte: 'Ich gebe mein Bestes und er kritisiert mich immer wieder'."


Damit nicht genug. Als der Coach die Kabine betrat, schimpfte dieser weiter auf Ronaldo ein und stellte dessen Einstellung während des Spiels in Frage. Die Stimmung schaukelte sich hoch, schreibt Modric weiter. "Sie waren kurz davor gewesen, aufeinander loszugehen. Teamkollegen griffen ein und verhinderten einen Kampf."

Sportlich gesehen lief die Saison nach dem Gewinn des Ligapokals für Real mehr als durchwachsen. Es blieb die einzige Trophäe, die "The Special One" in seinem letzten Jahr bei den Königlichen nach Hause holen konnte. 

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