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Morddrohungen gegen Formel-1-Star

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Morddrohungen gegen Formel-1-Star
Morddrohungen gegen Formel-1-Star

Dass er derartig nachhaltig und beklemmend in den Blickpunkt geraten sollte, hätte Nicholas Latifi vor dem dramatischen WM-Finale der Formel 1 in Abu Dhabi wohl kaum erahnen können. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Es war die Schlussphase des Rennens, als der Williams-Pilot seinen Boliden in die Streckenbegrenzung setzte und unfreiwillig somit jene Safety-Car-Phase verursachte, die Max Verstappen im Red Bull schließlich doch die nicht mehr für möglich geglaubte Chance eröffnete, Lewis Hamilton und Mercedes den WM-Titel noch wegzuschnappen.

Was folgte, waren schlimmste Beleidigungen und Anfeindungen, wie Latifi jetzt erst verriet. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Formel 1: Latifi berichtet von Morddrohungen

In einem langen Twitter-Post berichtete der 26-Jährige sogar von Morddrohungen gegen seine Person - weshalb er seine zuletzt tagelange Social-Media-Pause einlegte.

Auch Menschen, die ihm nahe stehen, seien bedroht worden.

„Ich habe mich absichtlich von den sozialen Medien ferngehalten, um mich von den Ereignissen des letzten Rennens zu erholen“, so Latifi, der eigenen Angaben zufolge nach dem folgenschweren Vorfall tausende von Nachrichten bekommen habe, die nur Hass beinhalteten. (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

„Die Tatsache, dass ich dachte, es wäre das Beste, wenn ich meine Instagram- und Twitter-Accounts lösche, sagt alles darüber aus, wie grausam die Online-Welt sein kann“, beschrieb Latifi seine Gedanken unmittelbar nach seinem Aus in Abu Dhabi, bei dem er schon ahnte, was ihm drohen könnte, als die karierte Flagge geschwenkt worden war.

Vorahnung in Abu Dhabi schon bei karierte Flagge

„Der darauffolgende Hass, die Beschimpfungen und Drohungen in den sozialen Medien waren für mich keine wirkliche Überraschung, denn das ist einfach die Realität der Welt, in der wir jetzt leben“, fügte Latifi an, der mit seinem jetzigen Gang an die Öffentlichkeit gezielt das Thema Cyber-Mobbing ansprechen mag.

Es brauche „nur einen Zwischenfall zur falschen Zeit, um alles durcheinander zu bringen und um das Schlechteste aus den Menschen, die sogenannte ‚Fans‘ sind, hervorkommen zu lassen

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