Moskauer Eisschnelllauf-Palast wird Corona-Klinik

SID
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Kein Eis gibt es in dieser Saison auf dem 400-m-Oval des Krylatskoje-Eispalastes von Moskau. Die 2004 als erste Eisschnelllaufhalle Russlands eröffnete Sportanlage, in der sich die Inzellerin Anni Friesinger-Postma 2005 zur Allround-Weltmeisterin gekrönt hatte, wurde von der Moskauer Stadtverwaltung in eine Corona-Klinik umgewandelt.

In der Halle wurde ein komplettes Krankenhaus mit 1300 Betten errichtet. Eine Intensivstation und alle für die Corona-Behandlung notwendigen medizinischen Apparaturen sind ebenfalls vorhanden. Mehr als 100 Ärzte und Pflegekräfte sollen sich um die mit dem Coronavirus infizierten Patienten kümmern.

Am Montag waren 600 Betten belegt. Täglich werden zwischen 60 bis 80 Patienten in Krylatskoje aufgenommen.