Moto3 Aragon 2 FT1: Masia mit Bestzeit, drei Hersteller in den Top 3

Juliane Ziegengeist
·Lesedauer: 2 Min.

Jaume Masia hat im ersten Freien Training der Moto3 in Aragon 2 nahtlos an das vergangene Wochenende angeknüpft und die Morgensession als Schnellster beendet. Mit einer Zeit von 1:58.076 Minuten setzte sich der Honda-Pilot gegen Romano Fenati (Husqvarna) und Deniz Öncü (KTM) durch, die die Top 3 komplettierten.

Ein Moto3-Stammfahrer muss an diesem Wochenende pausieren. Riccardo Rossi (KTM) wurde positiv auf das Coronavirus getestet und befindet sich in häuslicher Quarantäne. Tony Arbolino (Honda), der das erste Aragon-Wochenende verpasste, weil er mit einer positiv getesteten Person im Flieger saß, ist hingegen wieder dabei.

Da die Fahrer auf ein gutes Basis-Set-up aus der Vorwoche aufbauen können, war das erste Freie Training deutlich schneller als am vergangenen Freitag. Auch die Temperaturen waren mit 17 Grad Luft- und 15 Grad Asphalttemperatur etwas wärmer.

So fielen bereits früh in der Session die ersten 1:59er-Zeiten. Nach zehn gefahrenen Runden knackte WM-Leader Albert Arenas (KTM) dann auch diese Marke und setzte sich mit einer vorläufigen Bestzeit von 1:58.657 Minuten an die Spitze. Der Spanier distanzierte den Rest des Feldes um sieben Zehntelsekunden.

In den Schlussminuten rückte das Feld dann aber noch einmal zusammen. Insgesamt drangen elf Fahrer in die 1:58er-Zeiten vor. Den Spitzenplatz sicherte sich auf seiner letzten fliegenden Runde schließlich der Rennsieger der vergangenen Woche Masia.

Fenati reihte sich mit 0,136 Sekunden Rückstand auf Position zwei ein, Öncü fehlten als Dritter 0,203 Sekunden auf die Bestzeit. Arenas wurde, trotz einer persönlichen Steigerung, am Ende noch aus den Top 3 gekickt. Er schloss das Training an vierter Stelle vor dem Honda-Trio Arbolino, John McPhee und Jeremy Alcoba ab.

KTM-Pilot Celestino Vietti landete auf Platz acht. Die Top 10 rundeten Gabriel Rodrigo und Tatsuki Suzuki (beide Honda) ab. Die ersten zehn Fahrer lagen innerhalb von 0,849 Sekunden. Für den einzigen Sturz der Session sorgte Andrea Migno (KTM).

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.