Mugello statt Fiorano: Ferrari testet nächste Woche mit Vettel und Leclerc

Juliane Ziegengeist
motorsport.com

Nachdem Charles Leclerc im Ferrari SF1000 jüngst für eine Demorunde durch Maranello Platz nehmen durfte, kündigt sich der erste private Test der Scuderia in Vorbereitung auf die bald startende Formel-1-Saison 2020 an. Nächste Woche, genauer am Dienstag (23. Juni), soll es für eine Ausfahrt nach Mugello gehen.

Leclerc und sein Teamkollege Sebastian Vettel werden dort einen Test mit dem SF71H von 2018 durchführen. Zuvor hatten auch schon Mercedes (in Silverstone) und Renault (in Spielberg) ihre Stammfahrer mit zwei Jahre alten Boliden fahren lassen. Nur Racing Point fuhr - im Rahmen eines Filmtages - das aktuelle Auto.

Der Ferrari-Test war ursprünglich in Fiorano geplant. Man entschied sich aber für einen Wechsel nach Mugello, da zur Diskussion steht, dass dort später im Jahr ein zweites Rennen in Italien stattfinden könnte. Jeder Kilometer, den Ferrari jetzt dort zurücklegen kann, wäre ein Vorteil, sollte die Strecke grünes Licht bekommen.

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Ein weiterer Faktor, der bei der Entscheidung, dort zu testen, eine Rolle gespielt haben soll, ist, dass die Höhenunterschiede und Charakteristika der Rennstrecke eher dem Red Bull Ring ähneln als der enge Kurs von Fiorano. Auf der österreichischen Strecke in Spielberg wird die Formel-1-Saison am 5. und 12. Juli offiziell beginnen.

Insofern ist ein Test in Mugello auch gut, um den Fahrern zu helfen, sich besser an die physischen Anforderungen der Formel 1 auf einer Hochgeschwindigkeitsstrecke zu gewöhnen. Schließlich ist das letzte Kräftemessen beim Vorsaisontest in Barcelona fast vier Monate her. Seitdem stand die Formel 1 wegen Corona still.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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