Nächste Runde im Streit zwischen Pique und Ramos

Die Rivalität zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona hat offenbar negative Auswirkungen auf die spanische Nationalmannschaft.

Gerard Pique und Sergio Ramos sind bekannt für ihren steten verbalen Austausch über die Medien. Nach dem Clasico zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid ging es in die nächste Runde.

Dem erneuten Streit ging ein Foul von Ramos an Lionel Messi voran Der Spanier hatte einen Konter mit einer harten Grätsche gestoppt und dafür die Rote Karte gesehen. Im Anschluss gestikulierte er Richtung Schiedsrichter und auch in Richtung Pique.

Dieser antwortete in der Mixed Zone: "Das war eine klare Rote Karte, er kam mit beiden Füßen ausgestreckt ohne Chance auf den Ball. Da gibt es keine Diskussion." Der Katalane legte jedoch noch weiter nach und verärgerte damit seinen Nationalmannschaftskollegen.

"Man ist hier an nachgiebige Schiedsrichter gewöhnt. Wenn es diese mal nicht gibt, dann passieren solche Sachen", so Pique. Ramos schlug zurück: "Sie haben in Barcelona ein anderes Verständnis von Fußball, reden immer nur vom Schiedsrichter und nicht von Ergebnissen."

"Nachgiebig war vielleicht PSG"

Ramos stellte klar: "Ich habe nicht dem Schiedsrichter applaudiert. Ich habe Pique applaudiert, der immer gerne über Schiedsrichter redet. Ich werde in diese Polemik nicht einsteigen. Wir müssen jetzt nach vorne schauen, wir haben schwere Tage vor uns."

Trotz aller guter Vorsätze, antwortete Ramos auf Nachfrage schließlich doch auf den Vorwurf Piques. "Nachgiebig war vielleicht das PSG-Spiel." Der Barca-Verteidiger würde mit seinen Kommentaren in Medien und Social Media den Druck auf die Schiedsrichter erhöhen.

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