Solskjaer sauer über "Tritt in die Fresse"

SID
·Lesedauer: 1 Min.

Der englische Rekordmeister Manchester United hat im Premier-League-Titelkampf einen herben Rückschlag erlitten.

Vier Tage nach der 9:0-Gala gegen den FC Southampton kamen die Red Devils gegen den vom früheren Bayern-Coach Carlo Ancelotti trainierten FC Everton über ein 3:3 (2:0) nicht hinaus. Die Toffees glichen in der sechsten Minute der Nachspielzeit durch Dominic Calvert-Lewin aus.

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"Wir hätten es verdient gehabt, dieses Spiel zu gewinnen", meinte United-Coach Ole Gunnar Solskjaer. "Aber dafür musst du deiner Chancen nutzen und hinten darf nicht jeder Schuss ein Treffer sein."

Nach zwei "fantastischen Toren" sei Manchester mit einer 2:0-Führung und dem Gefühl in die Pause gegangen, dass ein deutlich höherer Vorsprung möglich gewesen wäre.

Cavani und Fernandes schießen Führung heraus

"Nach dem 2:2 haben wir wirklich gut gespielt", fand Solskjaer. "Und dann tritt uns der letzte Schuss des Spiels in die Fresse und wir gehen enttäuscht nach Hause."

Edinson Cavani (24.) und Top-Star Bruno Fernandes (45.) hatten die Red Devils am 63. Jahrestag des Flugzeugunglücks der damaligen United-Mannschaft in München klar in Führung gebracht.

Abdoulaye Doucoure (49.) und der frühere Bayern-Profi James Rodriguez (52.) gaben dem Spiel mit ihrem Doppelschlag eine Wendung. Manchester ging durch Scott McTominay (70.) zwar abermals in Führung - aber diese hielt nicht bis zum Schlusspfiff stand.

Damit liegt United bei zwei bestrittenen Spielen mehr zwei Zähler hinter Tabellenführer Manchester City. Der Stadtrivale allerdings hat am Sonntag bei Meister FC Liverpool eine schwierige Aufgabe vor sich.