Bedient sich Union bei Bayern? Berater meldet sich zu Wort

SPORT1
·Lesedauer: 2 Min.
Bedient sich Union bei Bayern? Berater meldet sich zu Wort
Bedient sich Union bei Bayern? Berater meldet sich zu Wort

Wie geht es weiter mit Alexander Nübel?

Der Ersatztorhüter des FC Bayern ist mit seiner Situation beim deutschen Rekordmeister nicht zufrieden und denkt über eine Leihe nach. Interessierte Vereine gibt es bereits genug, nun soll ein weiterer Klub die Fühler ausgestreckt haben.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, ist Union Berlin heiß auf den Back-up von Bayerns Stammtorhüter Manuel Neuer. Demnach soll es schon Gespräche gegeben haben, ein Ausleihe über zwei Jahre steht im Raum. Wichtig ist für Nübel, dass er endlich regelmäßig zum Einsatz kommt.

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Bei den Bayern durfte er in seiner ersten Saison nur drei Mal ran - zu wenig für den ebenso talentierten wie ambitionierten Keeper. Bei den Eisernen in Berlin steht derzeit Andreas Luthe zwischen den Pfosten. In Stein gemeißelt ist seine Position als Nummer eins aber nicht. In der aktuellen Saison setzte er sich aber dennoch gegen seinen prominenten Konkurrenten Loris Karius durch.

Nübel-Berater dementiert

Dieser wird den Verein am Saisonende wieder verlassen, eine Stelle wird also frei. Allerdings dementierte Nübels Berater Stefan Backs bei Transfermarkt.de: "Da ist nichts dran. Es hat keine Gespräche gegeben." Wer sich Nübel schnappt, ist also weiter offen.

"Monaco ist weiterhin an ihm dran, das könnte hoch interessant werden", verrät SPORT1-Chefreporter Florian Plettenberg in der neuen Folge des SPORT1-Podcasts "Meine Bayern-Woche". Bei Monaco sitzt Ex-Bayern-Coach Niko Kovac auf der Trainerbank.

Außerdem ist nach SPORT1-Informationen Olympique Marseille und auch Borussia Dortmund an einer Verpflichtung Nübels interessiert. Ein Verbleib in München ist derweil auch nicht völlig ausgeschlossen. Schließlich kommt mit Julian Nagelsmann ein neuer Trainer zum Meister.

Wie SPORT1 weiß, will Nübel zunächst ein Gespräch mit dem neuen Coach und mit Sportvorstand Hasan Salihamidzic führen, ehe er eine Entscheidung trifft. Nicht ganz unwichtig: Geht er tatsächlich, müsste sich der FCB natürlich auch um einen Ersatz bemühen.