"Nützliche Erfahrung": Lance Stroll testet Imola vorab in Formel-2-Auto

Norman Fischer
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Lance Stroll hat sich im vergangenen Monat mit einem ehemaligen GP2-Fahrzeug auf das Formel-1-Rennen in Imola vorbereitet und dies als "nützliche Erfahrung" bezeichnet. Die Teams hatten sich im Vorfeld verständigt, keine Testfahrten auf neuen Strecken durchzuführen, das galt jedoch nicht für private Testfahrten wie bei Stroll.

Der Kanadier war dabei einer von zwei Fahrern, die im Vorfeld auf der Strecke unterwegs waren. Der andere war Valtteri Bottas, der jedoch lediglich in einem Straßenfahrzeug von Mercedes unterwegs war. AlphaTauri hatte bereits im Juni einen Filmtag in Imola eingelegt - das war jedoch noch bevor das Rennen überhaupt feststand.

Stroll fuhr nach dem Rennen von Mugello mit einem Prema-Chassis, das bis 2017 in der GP2-Serie und später Formel 2 zum Einsatz kam und unter anderem von Charles Leclerc gefahren wurde. Der Racing-Point-Pilot hatte bereits vor seinem Formel-1-Einstieg bei Williams die meisten Strecken mit einem zwei Jahre alten Formel-1-Modell befahren, um sich auf sein Debüt vorzubereiten.

"Es hat Spaß gemacht", sagt der Kanadier auf seinen Test angesprochen. "Die Strecke ist großartig, von daher war es nützliche Erfahrung. Es tut natürlich nicht weh, ein paar Runden zu fahren, um die Erinnerung aufzufrischen." Damit hat er einen kleinen Erfahrungsvorsprung, während seine Kollegen am Samstag nur eine einzige Trainingssession zur Verfügung haben.

An Imola hat Stroll gute Erinnerungen. 2016 holte er dort den Titel in der Formel-3-Europameisterschaft.

Auch die Strecke selbst hat es ihm angetan: "Es ist eine intensive Runde, bei der man die Randsteine enorm mitnimmt. Sie hat diesen Old-School-Charakter, wo es nicht viel Auslauf gibt. Alle Fahrer mögen Strecken wie diese, wo man den Preis für Fehler bezahlt. Und hier ist eine davon."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.