Nachbarschaftshelfer da Costa und Kohr: "Haben uns nicht unbeliebt gemacht"

SID
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Als Frankfurter den Rivalen aus Mainz vor dem Abstieg retten - trotz der ungewöhnlichen Nachbarschaftshilfe beim FSV Mainz 05 fürchten die Eintracht-Leihgaben Danny da Costa und Dominik Kohr kein böses Blut im Rhein-Main-Gebiet. "In Frankfurt hat uns den Schritt niemand übel genommen, so wie ich das bisher wahrgenommen habe", sagte Flügelspieler da Costa: "Und auch wenn ich die Reaktionen der Mainzer sehe, freut man sich eher, dass wir hier sind."

Da Costa war wie Mittelfeldspieler Kohr in der vergangenen Woche von Eintracht Frankfurt bis zum Saisonende an den Tabellenvorletzten aus Mainz ausgeliehen worden und soll entscheidende Hilfe im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga leisten. Beim 3:2 am Samstag gegen RB Leipzig kamen beide bereits zum Einsatz und hatten großen Anteil am ersten Heimsieg der Rheinhessen.

"Aufgrund der Nähe der beiden Vereine ist das schon eine besondere Konstellation", führte da Costa aus, betonte jedoch: "Ich denke, dass wir uns mit diesem Schritt im Rhein-Main-Gebiet nicht unbeliebt gemacht haben." Für Kohr ist die Situation sogar "angenehm", da er nicht umziehen muss.

Trotz des nur viermonatigen Gastspiels in Mainz und der schwierigen Lage im Abstiegskampf sind die beiden Frankfurter bereits voll auf ihren neuen Arbeitgeber fokussiert. "Ich finde schon, dass es sehr schnell geht, dieses Wir-Gefühl zu entwickeln", sagte da Costa und versprach: "Wir werden alles, was wir haben, daransetzen, dass wir mit Mainz 05 in der Liga bleiben." Und auch Kohr verdeutlichte: "Bis jetzt bin ich noch nie abgestiegen, das möchte ich auch so beibehalten."