Nachfolger von Dani Pedrosa bei Honda? Jonathan Rea kommentiert Gerücht

Sebastian Fränzschky
motorsport.com

Am 2. Februar feierte Jonathan Rea seinen 33. Geburtstag. Auch wenn Valentino Rossi im Alter von 40 Jahren noch um MotoGP-Siege kämpfen kann, scheint Reas Zeit für einen Wechsel in die MotoGP abgelaufen zu sein. Nach seinen zwei Auftritten als Ersatz für Casey Stoner in der MotoGP-Saison 2012 saß er nie wieder auf einer MotoGP-Maschine.

Viele Optionen hatte Rea in der MotoGP ohnehin nicht. Vor zwei Jahren wurde der Superbike-Champion mit einem Wechsel in Verbindung gebracht, doch schlussendlich verlängerte Rea bei Kawasaki für zwei weitere Jahre.

"Welche Möglichkeiten ich hatte? Ehrlich gesagt gab es nicht viele", kommentiert Rea im Podcast 'Gas It Out'. "Ich höre immer wieder die gleichen Sprüche, wie 'du bist hier, solltest aber dort fahren'. Ich wäre in einer perfekten Welt sehr gern gewechselt, hätte mir das ausgesucht, was ich möchte und wäre es angegangen. Doch es gab nicht viele Optionen. Es gab auf jeden Fall keine konkreten Möglichkeiten."

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Rea erinnert sich an die Saison 2018: "In dem Jahr, in dem Dani Pedrosa über seinen Rücktritt sprach, es muss zur Zeit des Le-Mans-Wochenendes gewesen sein, versuchte Chuck (Aksland, Reas Manager; Anm. d. Red.), mich auf die Repsol-Maschine zu bringen. Mein Vertrag bei Kawasaki lief aus. Es wäre cool gewesen, dorthin zu wechseln", so der Nordire.

Jonathan Rea bestreitet seine sechste Saison als Kawasaki-Werkspilot

Jonathan Rea bestreitet seine sechste Saison als Kawasaki-Werkspilot <span class="copyright">Kawasaki</span>
Jonathan Rea bestreitet seine sechste Saison als Kawasaki-Werkspilot Kawasaki

Kawasaki

Schlussendlich entschied sich Honda aber dafür, Jorge Lorenzo zu verpflichten. "Abgesehen davon schaute Aprilia vorbei, um mich zu treffen. Doch ich war nicht wirklich daran interessiert", stellt Rea klar, der in der Superbike-WM seit 2015 ungeschlagen ist und in der MotoGP nicht mit unterlegenem Material hinterherfahren möchte.

Reas einzige Chance, doch noch in die MotoGP zu wechseln, wäre ein Aufstieg mit Kawasaki. Doch die Japaner zeigen kein Interesse an einer MotoGP-Rückkehr. "Ich bezweifle, dass Kawasaki in die MotoGP zurückkehren wird. Das wäre ein Traum, doch darüber gab es nie Gespräche und mein Gefühl spricht dagegen", bestätigt der WSBK-Champion.

Mit Bildmaterial von Repsol.

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