Nackte Handballer protestieren mit PETA gegen Jagd auf Robben

Ben BarthmannSports Editor
Yahoo Sport Deutschland

Sieben Handballer der deutschen Nationalmannschaft haben wenige Tage vor dem Start der Handball-WM gegen die Jagd auf Robben protestiert. Gemeinsam mit PETA entstand eine drastische Darstellung.

Robben werden unter anderem aufgrund ihrer Pelze gejagt. (Bild: Getty Images)
Robben werden unter anderem aufgrund ihrer Pelze gejagt. (Bild: Getty Images)

Paul Drux und Fabian Wiede (Füchse Berlin), Steffen Fäth, Patrick Groetzki und Jannik Kohlbacher (Rhein-Neckar-Löwen) sowie Julius Kühn und Tobias Reichmann (MT Melsungen) nahmen an der Aktion teil. Sie posierten nackt und mit Kunstblut beschmiert für die Aufnahmen mit der Tierschutzorganisation.

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Die Botschaft der Handballer richtet sich dabei insbesondere an die kanadische Regierung. Während viele andere Länder die grausame Jagd auf Robben bereits eingestellt haben, investiert Kanada noch immer kräftig in die Tötung der Tiere.

Sieben deutsche Handballer protestieren gegen die Robbenjagd. (Bild: PETA Deutschland)
Sieben deutsche Handballer protestieren gegen die Robbenjagd. (Bild: PETA Deutschland)

“Ein Großteil der erschossenen oder erschlagenen Tiere ist erst wenige Wochen alt. Dieses Gemetzel muss endlich ein Ende haben!”, erklärte Harald Ullmann, 2. Vorsitzender von PETA Deutschland. Pro Saison dürfen bis zu 400.000 Robben offiziell getötet werden.

Während es noch einige vereinzelte Jäger gibt, die ihren Lebensunterhalt mit der Robbenjagd verdienen, sind auch zahlreiche Unternehmen aktiv. Sie freuen sich insbesondere über die Pelze, verkaufen aber zum Beispiel auch die Penisse der männliche Tiere nach China, die dort als potenzfördernd angesehen werden.

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