Nageotte holt Stab-Gold - Favoritin geschlagen

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Nageotte holt Stab-Gold - Favoritin geschlagen
Nageotte holt Stab-Gold - Favoritin geschlagen

Die amerikanische Stabhochspringerin Katie Nageotte hat bei den Olympischen Spielen in Tokio Gold gewonnen. Die 30-Jährige setzte sich überraschend mit 4,90 m vor Weltmeisterin Anschelika Sidorowa (ROC/4,85) durch. Bronze ging an die Britin Holly Bradshaw (4,85).

London-Olympiasiegerin Katerina Stefanidi (Griechenland/4,80) kam nur auf Platz vier. Die frühere Vize-Europameisterin Lisa Ryzih (Ludwigshafen) hatte ihren Start in Tokio kurzfristig wegen Rückenproblemen abgesagt.

Nageotte hatte zuvor nur an einer einzigen weltweiten Freiluft-Meisterschaft teilgenommen, bei der WM 2019 in Doha war sie Siebte geworden.

Bittere Tränen bei Sidorowa

Topfavoritin Sidorowa hatte bis 4,85 m als einzige Springerin alle Höhen im ersten Versuch genommen, dann aber ihre Sicherheit verloren. Nach dem Wettkampf weinte die 30-Jährige bittere Tränen. Für das Team des Russischen Olympischen Komitees (ROC) war es die erste Leichtathletik-Medaille in Japan.

Der russische Leichtathletik-Verband ist seit Ende 2015 wegen des Dopingskandals im Land suspendiert. Der Weltverband World Athletics hat bis zu zehn “neutrale” Athleten aus Russland für Olympia zugelassen.

Diese starten für das Team des ROC, nachdem Russland wegen der Manipulation von Doping-Daten für von der Welt-Anti-Doping-Agentur für vier Jahre von Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften ausgeschlossen worden war. Der Internationale Sportgerichtshof CAS hatte die Sperre auf zwei Jahre halbiert.

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