NASCAR-News Juni 2020: Mittwochsrennen laut Keselowski ein "Goldgriff"

motorsport.com

Brad Keselowski: Mittwochsrennen sind "Goldgriff" (2. Juni)

Notgedrungen in der Coronakrise implementiert, aber eine Idee, die Zukunft haben sollte. Das ist die Meinung von NASCAR-Star Brad Keselowski dazu, dass in diesem Jahr erstmals seit vier Jahrzehnten auch mittwochs Rennen der höchsten NASCAR-Liga ausgetragen werden.

Zwei solcher Mittwochsrennen hat es schon gegeben (Darlington 2 und Charlotte 2) und es wird noch mindestens eins (Martinsville am 10. Juni) folgen, wobei dies ein Einzel-Event ohne dortiges vorheriges Sonntagsrennen sein wird. So oder so hofft Keselowski, dass man an Mittwochsrennen unter Flutlicht auch für die kommenden Jahre festhält.

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"Meiner Meinung nach hat NASCAR mit diesem Format einen Goldgriff getan. Wir treten einfach an und fahren Rennen. Die Uhrzeit passt sowohl für die Ost- als auch die Westküste. Es gibt kein Qualifying, sondern es wird anhand der Vorwoche umgedreht [Top 20 des Sonntagsrennens starten mittwochs auf selber Strecke in umgekehrter Reihenfolge]. Das mischt das Feld durcheinander, aber ich denke, es ist fair. Ich hoffe, dass wir daran festhalten, auch unabhängig von COVID[-19]", so Keselowski.

Nach Bristol-Kollision: Aussprache Elliott vs. Logano (1. Juni)

Chase Elliott und Joey Logano gerieten am Sonntag beim Supermarket Heroes 500 in Bristol aneinander. Im Kampf um den Sieg kam es in der drittletzten Runde zur Kollision, am Ende wurden die beiden auf P21 und P22 gewertet. Den Sieg staubte Loganos Penske-Teamkollege Brad Keselowski ab. Nach dem Rennen gab es eine Aussprache zwischen Elliott und Logano.

"Ich lag innen, als mein Auto ins Übersteuern geriet", sagte Elliott, um zu gestehen: "Das geht ganz klar auf meine Kappe. Es tut mir leid, dass unsere beiden Autos demoliert wurden, aber ich kann es nicht rückgängig machen."

Logano zeigte sich von Elliotts Entschuldigung aber nur bedingt angetan. "Er hat mich abgeräumt. Er hätte ja einfach zu mir kommen können und sagen 'Hey, meine Schuld.' Ich aber musste die Entschuldigung erzwingen. Das ist meiner Meinung nach kindisch", so der Penske-Pilot.

Mit Bildmaterial von NASCAR Media.

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