NaVi entscheidet großes Charity-Turnier für sich

Fabian Sieroka
Sport1

Im Rahmen des großen Gamers Without Borders Turniers ging es um ein Gesamtpreisgeld von 2 Millionen US-Dollar. Sämtliche Gewinne sollten an wohltätige Zwecke mit Bezug auf COVID-19-Hilfen gespendet werden. 

Kein Reverse Sweep

NaVi erledigte im Halbfinale FaZe auf Inferno mit 13:11 und mit 15:12 auf Nuke. Zwischenzeitlich hatte FaZe ein überwältigendes 13:2 auf Vertigo für sich geholt. Wie aus den Ergebnissen der Runden hervorgeht wurde im sogenannten MR12-Format gespielt. Damit besteht jede Halbzeit einer Map aus 12 Durchläufen, 13 Siege sind für den Rundensieg notwendig. Auch wenn es nur ein Charity-Turnier war, wird die Diskussion um eine Änderung der offiziellen Turniere hin zum durch Valorant wieder erweckten MR12-Modus wieder lauter werden.

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Im Finale traf NaVi auf mousesports. Die deutsche Organisation hatte sich gegen OG durchgesetzt. Nach einem mehr oder minder souveränen 13:11-Start auf Mirage überrannte Natus Vincere das gegnerische Team mit 13:3 auf Dust2. Was nach einem sicheren Sieg aussah, ließ mouz noch einmal spannend werden. 13:11 auf Nuke und 13:10 und Train bedeuteten den Ausgleich und einen möglichen Reverse Sweep.

Auf der finalen Map Inferno spielte sich mousesports einen 8:4-Vorteil nach der ersten Hälfte heraus, aber NaVi konnte die Runde offen halten und in die Overtime zwingen. Am Ende hieß es 15:12 für Natus Vincere.


Die 750.000 US-Dollar Preisgeld für den Turniersieg spendet NaVi an UNICEF, mousesports gibt die 500.000 US-Dollar für den zweiten Platz an die Internationale Fernmeldeunion weiter. Die verbleibenden Gewinne kommen UNICEF und DirectRelief zugute.

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