NBA-Boss verteidigt Corona-Tests für Superreiche

Sportinformationsdienst
Sport1

NBA-Commissioner Adam Silver hat die schnellen Corona-Tests bei den Basketball-Profis verteidigt. Bill de Blasio, Bürgermeister der Stadt New York, hatte angesichts der langen Wartezeiten der Normalbürger harsche Kritik am Vorgehen der US-Profiliga geübt.

Silver: Es gibt zu wenige Tests

"Ein ganzes NBA-Team sollte NICHT auf COVID-19 getestet werden, während schwer erkrankte Patienten auf einen Test warten", so de Blasio via Twitter: "Tests sollten nicht für die Wohlhabenden, sondern für die Kranken da sein".

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Laut Silver sind mittlerweile acht komplette NBA-Mannschaften sowie weitere Verdachtsfälle bei anderen Teams auf das Virus getestet worden.

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"Ich verstehe natürlich seinen Punkt insofern, dass es unglücklich ist, dass wir in der Position sind, dass es bei den Tests zu einer Auswahl kommt. Das Grundproblem ist aber offensichtlich, dass es zu wenige Tests gibt", sagte Silver bei ESPN.

Man habe sich bei den durchgeführten Proben nur an die Anweisungen der Gesundheitsbehörden gehalten, sagte Silver. Die US-Behörden waren zuletzt ins Kreuzfeuer geraten, weil nicht genügend Analyse-Sets zur Verfügung stehen, um auf das Coronavirus zu testen.

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Durant einer von sechs Fällen

Die NBA hatte ihren Spielbetrieb nach dem positiven Test von Rudy Gobert von den Utah Jazz auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Auch Goberts Teamkollege Donovan Mitchell ist mittlerweile erkrankt.


Bei den Brooklyn Nets gibt es vier Fälle, darunter auch Superstar Kevin Durant. "Wir haben die Anweisungen der Ärzte befolgt und uns die Gruppe von Teams angeschaut, die den intensivsten Kontakt zu den infizierten Spielern hatten", sagte Silver.

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