NBA und NBPA reagieren mit Fristverlängerung auf Corona

SPORT1
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Die NBA und die Spielergewerkschaft NBPA einigen sich auf ein weiteres Vorgehen in der Corona-Pandemie.

Aufgrund der bestehenden Ungewissheit, wie es mit der Saison weitergeht, verlängern die Liga und die Spielergewerkschaft die Kündigungsfrist für den Tarifvertrag CBA (Collective Bargaining Agreement). Ursprünglich wäre die Kündigungsfrist am 11. Mai - zwei Monate nach der coronabedingten Schließung am 11. März - abgelaufen.

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Laut ESPN soll die neue Frist bis September 2020 laufen. Dabei beruft sich der Sender auf mehrere Quellen, die von einer Konferenzschaltung des NBA Commissioners Adam Silver mit Vertretern der NBPA berichten. Ausschlaggebend für die Verlängerung soll die unübersichtliche Situation und die düstere Finanzprognose der Liga sein.


Große finanzielle Unsicherheit

"Der CBA ist nicht für eine Pandemie ausgelegt", erklärte Silver gegenüber den Vertretern der NBPA. "Es gibt darin keinerlei Mechanismen, die es ermöglichen, eine seriöse Finanzobergrenze zu definieren, wenn eine derartige Unsicherheit herrscht. Keiner weiß, ob die Einnahmen bei zehn oder sechs Milliarden Dollar liegen - oder noch weniger."


Die Fristverlängerung erlaubt es der NBA und NBPA, sich ein besseres Bild über die Lage zu verschaffen und in finanziellen Belangen auf einen Nenner zu kommen. Dies beinhaltet auch die Gehaltsobergrenze und Luxussteuer für die Teams.

Der aktuelle Tarifvertrag läuft bis zur Saison 2023/24. Allerdings besteht für beide Seiten eine Option, den Vertrag nach der Saison 2022/23 zu beenden.

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