Nervige Werbung: Die fünf besten Tipps bei Spam-Mails

Antonia WallnerFreie Autorin

Nichts ist bei der digitalen Kommunikation so nervig wie Spam-Emails. Doch nicht nur das: Häufig sind die Werbemails auch noch mit Viren verseucht. Was kann man gegen Spam im Postfach tun? Yahoo Finance hat die besten Tipps.

Spam-Mails sind nicht nur nervig, sondern auch potentiell gefährlich. (Symbolbild: Getty Images)
Spam-Mails sind nicht nur nervig, sondern auch potentiell gefährlich. (Symbolbild: Getty Images)

Beim täglichen Blick in die Mails kommt man aus dem Staunen oft nicht mehr heraus: Die eine Nachricht behauptet, man habe 10 Millionen Euro von einer lange vermissten Tante geerbt. Eine andere weist einen wiederholt auf den Kredit ohne Schufa hin, den man sofort und ganz schnell beantragen könne. Und dann ist da noch die obskure Erinnerung, sich doch bitte endlich die Viagra-Pillen zum Sonderpreis einzuwerfen…

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So billig die Masche, so kurios ist es, dass tatsächlich noch immer viel zu viele Nutzer auf die Spam-Mails hereinfallen – und es bitter bereuen. Denn häufig enthalten diese Nachrichten Schadsoftware, die über Links oder Anhänge ihren Weg in den Rechner findet.

Die schlechte Nachricht: Sich ganz dem Spam zu entziehen, ist fast nicht möglich. Die Gute: Mit ein paar Tipps machen Sie es den Spammern schwerer, Ihrer Mailadresse zu finden.

Tipp 1: Mehrere Mail-Adressen

Es ist durchaus sinnvoll, sich verschiedene Mailadressen für diverse Bereiche zuzulegen. Also etwa eine Private für die sozialen Netzwerke und eine „Offizielle“ für beispielsweise Online-Shopping. Auch sollten Sie immer ganz genau hinsehen, wofür Sie ihre Daten preisgeben. Häufig wird bei den Seiten-Betreibern automatisch das Häkchen beim Newsletter gesetzt.

Tipp 2: Mail-Adresse verfremden

Spam-Anbieter verwenden meistens Bots, um im Netz nach tausenden von Mail-Adressen zu fahnden. Machen Sie es den Crawlern nicht ganz so leicht: Durch das Verfremden Ihres Namens sind Sie für die Bots schwerer auszulesen. Fügen Sie zum Beispiel Zahlen oder Sonderzeichen hinzu.

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Tipp 3: Niemals auf Links klicken

Das ist die allerwichtigste Regel. Die Verfasser wollen Sie dazu verleiten, entweder auf die Links zu klicken oder den Anhang zu öffnen. Auch wenn man Ihnen mit Inkasso oder Ähnlichem droht: Klicken Sie nie auf den Link oder Anhang! Gleiches gilt übrigens auch für Antworten oder Weiterleiten.

Tipp 4: Sich bloß nicht austragen

Bei manchen Werbemails steht ganz unten in die letzte Zeile gequetscht, dass man sich selbstverständlich auch aus dem Verteiler austragen kann. Tun Sie das nicht! Denn dadurch bestätigen Sie quasi dem Absender, dass die Mail-Adresse echt ist und Sie erreichen das genaue Gegenteil.

Tipp 5: HTML-Ansicht aus

Wer seine Mails in Outlook oder Thunderbird liest, sollte die HTML-Ansicht ausschalten. In den Spam-Mails ist oft ein Bild im HTML-Code integriert. Wenn sich dieses lädt, baut es eine Verbindung zum Spam-Server auf und bestätigt so die Adresse.


Die meisten Mail-Programme haben einen automatischen Spam-Filter, der lernfähig ist. Sie können unerwünschte Mails als Spam markieren und umgekehrt falsch-markierte Adressen wieder in den Eingang schieben. Wenn Ihr Filter dann perfekt arbeitet, bleibt nur noch eins: Alle Spam-Mails löschen!

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