Neuauflage des Pokalfinales: Bamberg beim "Basketballfest" in München

SID Basketball
Neuauflage des Pokalfinales: Bamberg beim "Basketballfest" in München

Genau einen Monat nach dem Pokalsieg in Berlin bekommt es der deutsche Meister Brose Bamberg wieder mit dem damaligen Finalgegner Bayern München zu tun. "Die Voraussetzungen für ein Basketballfest sind gegeben", sagt Bambergs Nationalspieler Daniel Theis vor dem Gastspiel am Sonntag (20.15 Uhr/Sport1) im Audi Dome.
Vor der Endphase der Hauptrunde liegen Bamberg (46:2 Punkte) und München (40:6) in der Tabelle der Bundesliga direkt hinter dem ungeschlagenen Tabellenführer ratiopharm Ulm (48:0), für beide geht es um eine möglichst gute Ausgangsposition für die Play-offs. Will Bamberg die Ulmer noch abfangen, sollte ein Sieg her. 
Dass Bamberg das erste Bundesligaduell im Herbst klar gewann (90:59) und sich auch im Pokalfinale durchsetzte (74:71), spielt für Theis keine Rolle: "Man kann die Spiele nicht miteinander vergleichen. Im Hinspiel stand eine Münchner Mannschaft auf dem Parkett, die sich noch finden musste. Das hat sie mittlerweile. Das Pokalfinale ist ein Do-or-Die-Spiel, das hat eine ganz andere Intensität."
Ähnlich sieht es Bayern-Trainer Sasa Djordjevic: "Nach diesem Spiel wird nichts vorbei sein wie im Pokal, aber wir wollen natürlich gewinnen. Dafür müssen wir alle daran glauben, wir müssen jetzt wachsen", sagte der Serbe: "Bamberg ist ein sehr erfahrenes Team, sie wissen alles über uns wie wir über sie."
Bei den Bayern könnte Point Guard Dru Joyce sein Debüt geben. Noch ist allerdings offen, ob der Neuzugang im Kader stehen wird. Der frühere Meister hatte den 32-jährigen Amerikaner Anfang der Woche verpflichtet. "Wir versuchen, ihn nun möglichst schnell in unser System zu integrieren", so Djordjevic. Joyce, ein Freund von NBA-Superstar LeBron James, hatte in der Bundesliga zuvor für Trier, Oldenburg, Braunschweig und Würzburg gespielt. 
Theis freut sich auf das Wiedersehen mit den Bayern: "Es ist immer ein besonderes Spiel gegen München. Für die Fans wahrscheinlich sogar mehr als für uns", meint der 24-Jährige: "Die Rivalität ist immer da, es ist ein Derby. Es ist das Spiel zweier starker Mannschaften."







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