Neue Ausrüsterverträge im eSports

Fabian Sieroka
Sport1

Während die chinesische LPL in Bezug auf Kleidung mittlerweile komplett von Nike ausgestattet wird, ist in anderen großen eSports-Ligen noch viel Raum für große Marken.

Aus Herzogenaurach in die Welt

Sowohl Kappa als auch Puma hatten bereits kleinere wie größere Engagements im eSports-Segment, erweitern ihr Portfolio jetzt aber noch einmal um große Organisationen.

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Der Sportartikelhersteller und Ausrüster aus dem mittelfränkischen Herzogenaurach hat neben großen Fußballklubs wie Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund bereits einige namhafte eSports-Organisation unter Vertrag. Mit Cloud9 hat das Unternehmen den mittlerweile amtierenden nordamerikanischen League-of-Legends-Meister ausgestattet. 


Jetzt prangt die Wildkatze fortan auch auf der Brust der Spieler von Gen.G Esports. Die Organisation hat professionelle Spieler und Teams in League of Legends, Overwatch, Counter-Strike, PUBG und vielen weiteren. Auch in Valorant wird investiert.

Aus Italien meldet sich Kappa zu Wort. Während der ersten deutschen Meisterschaft des BVBs unter Jürgen Klopp, zierte das bekannte Logo die Trikots der Schwarz-Gelben. Im August des vergangenen Jahres schloss der Ausstatter eine Partnerschaft mit der in Großbritannien stationierten Organisation Vexed Gaming. Das Hauptgeschäft liegt dort bei CS:GO, wobei das Team in der Regel nicht über B- und C-Tier-Events hinauskommt.


Nun kommt der Schritt ins Rampenlicht. Mit den Mad Lions rüstet Kappa fortan eine Organisation und ein Team aus, das im abgelaufenen Spring Split der LEC als Newcomer den dritten Platz holte und auf dem Weg dorthin sogar einen Sieg über den späteren Titelträger G2 Esports erringen konnte. Auch im Sommer zählen die Löwen zum erweiterten Favoritenkreis.

Mit großen Unternehmen, die nach und nach in die eSports-Szene vorstoßen, wird auch die Aufmerksamkeit für den digitalen Sport weiter zunehmen. 

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