Neue Entwicklung im Ehrmann-Prozess gegen FCK

Sportinformationsdienst
Sport1

Das Arbeitsgericht Kaiserslautern hat den Rechtsstreit zwischen dem Drittligisten 1. FC Kaiserslautern und seinem Vereinsidol Gerry Ehrmann ausgesetzt.

Das gab das Gericht am Montag bekannt. Zunächst soll das Schlichtungsverfahren beim Südwestdeutschen Fußballverband abgewartet werden. Ein neuer Termin werde erst nach Abschluss des Verfahrens bestimmt. 


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"Zwischen den Prozessparteien war bzw. ist streitig, ob das Verfahren vor dem Schlichtungsausschuss durchzuführen ist. Die DFB Ausbildungsordnung sieht das an sich vor. Die Frage, ob die DFB Ausbildungsordnung zwischen den Parteien wirksam vereinbart wurde, hat das Arbeitsgericht bejaht und dabei mit der Üblichkeit einer solchen Vereinbarung sowie damit argumentiert, dass der 1. FC Kaiserslautern als Drittligist nach dem Statut der dritten Liga an die DFB Ausbildungsordnung gebunden sei. Diese sieht das Schlichtungsverfahren vor", heißt es in der Mitteilung. 

Rechtsweg für Ehrmann nicht ausgeschlossen

Dabei stellte das Gericht ausdrücklich klar, dass das Schlichtungsverfahren lediglich vorgeschaltet sei, der Rechtsweg sei für den Kläger nicht ausgeschlossen. "Sollten die Parteien im Schlichtungsverfahren keine Lösung finden, wird das Verfahren beim Arbeitsgericht fortgesetzt werden", heißt es weiter. 

Der FCK hatte seinem langjährigen Torwart und Torwarttrainer am 23. Februar gekündigt. Nach Angaben der Lauterer Führung war es vor dem Ligaspiel gegen den FSV Zwickau (0:0) "mehrfach durch Gerry Ehrmann zu massiven, substanziellen Beleidigungen, Arbeitsverweigerungen und Drohungen gegenüber dem Trainerteam gekommen". Ehrmann bestritt dies im Interview mit SPORT1 vehement.

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