Neue Erfolgsära im Biathlon? Wilhelm mahnt zur Geduld

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Neue Erfolgsära im Biathlon? Wilhelm mahnt zur Geduld
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Die dreimalige Olympiasiegerin Kati Wilhelm sieht im deutschen Biathlon Nachholbedarf in der Entwicklung junger Athleten. "In der öffentlichen Wahrnehmung haben Ausnahmetalente wie Magdalena Neuner und Laura Dahlmeier vielleicht auch überspielt, dass schon länger nicht mehr wie in meiner Zeit eine breite Basis mit vier oder fünf Athleten vorhanden war, die aufs Podium laufen konnten", sagte die 45-Jährige im Interview mit der Deutschen Sporthilfe.

Im Deutschen Skiverband (DSV) versuche man zwar bereits gegenzusteuern, gerade auf Trainerebene sei aber noch ein Umdenken erforderlich. Es gebe "inzwischen eine andere Generation, bei der Trainer gefordert sind, die letzten Prozente herauszukitzeln", erklärte Wilhelm: "Man muss die Sportler finden und fördern, die die Mentalität mitbringen, die für den Leistungssport entscheidend ist." Es dauere bis die angeschobenen neuen Strukturen "von Erfolg gekrönt" seien.

Deshalb erwarte sie in der Gegenwart und gerade auch bei den Olympischen Winterspielen in Peking keine allzu großen deutschen Erfolge. "Es wird sicherlich eine schwere Saison. Die Erwartungen liegen auf wenigen Schultern", sagte die 2010 zurückgetretene Ex-Weltmeisterin: "In Peking wird es von der Tagesform abhängen, wobei deutsche Staffeln immer mit um die Medaillen kämpfen können."

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