Neue Regeln: Haas muss 2022 rund 20 Prozent mehr selbst bauen

Ruben Zimmermann
motorsport.com

Auf das Haas-Team kommt ab der Formel-1-Saison 2022 mehr Arbeit zu. Die US-Truppe verfolgt aktuell den Ansatz, möglichst viele Teile des Autos nicht selbst zu bauen sondern von Motorenpartner Ferrari zuzukaufen. Das ist im Rahmen des Reglements erlaubt, wird mit den neuen Regeln ab 2022 aber zumindest in diesem Ausmaß nicht mehr möglich sein.

Mit dem neuen Reglement wird auch eine Neueinteilung der Komponenten vorgenommen. Das wird dazu führen, dass Haas mehr Teile des Autos selbst herstellen muss. Teamchef Günther Steiner bestätigt gegenüber 'RaceFans.net', dass man ungefähr 20 Prozent mehr als aktuell selbst bauen muss. "Das ist ein relativ kleiner Teil", erklärt er allerdings auch.

"Außerdem verändern sich auch die Aeroregeln, und man kann weniger Aeroruns durchführen. Wir sollten da also Geld sparen können, das wir dann auf der anderen Seite wieder investieren", erklärt Steiner und sagt, dass er "kein großes Problem" dabei sehe. Deswegen sei es auch nicht nötig, das Budget in absehbarer Zeit zu erhöhen.

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"Natürlich hilft es immer, mehr Geld zu haben", weiß Steiner. Er erinnert allerdings: "Wir fahren 2021 mit dem gleichen Auto wie 2020. Und für 2022 gibt es die Budgetobergrenze, auf die wir vorbereitet sind. Unser Budget wird sich nicht ändern." Der Kostendeckel ab 2022 wird voraussichtlich bei 145 Millionen US-Dollar liegen - inklusive einiger Ausnahmen.

Haas operiert momentan noch deutlich darunter, wird in dieser Hinsicht also keine Schwierigkeiten bekommen.

Mit Bildmaterial von LAT.

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