Neue Studie: Sieben Hundejahre sind ein Mythos

Antonia WallnerFreie Autorin

Tiere altern anders als Menschen. Bei Hunden ging man lange davon aus, dass ein Menschenjahr sieben Hundejahre ausmacht. Bis jetzt. Eine aktuelle Studie kommt zu neuen Erkenntnissen.

Hunde altern schneller als Menschen. (Symbolbild: Getty Images)
Hunde altern schneller als Menschen. (Symbolbild: Getty Images)

Katzen haben neun Leben und Hunde werden pro Jahr sieben Menschenjahre älter. Solche Mythen über unsere Haustiere halten sich hartnäckig. Der Alterungsprozess der Hunde wurde jetzt in einer neuen Studie an der Universität von Kalifornien untersucht.

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Die Wissenschaftler untersuchten insgesamt 104 Labradore im Alter von vier Wochen bis 16 Jahre, um aus ihrer DNA Rückschlüsse über den Alterungsprozess zu gewinnen. Mit erstaunlichen Ergebnissen.

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Sie fanden heraus, dass Hunde in den ersten Lebensjahren weitaus schneller altern als bisher angenommen. So hat ein zwei Jahre alter Junghund bereits das Menschenalter von 40 erreicht. Auf der anderen Seite stagniert der Alterungsprozess in mittleren Hundejahren und schreitet dann langsamer voran. Ein 10-jähriger Hund wäre demnach das tierische Äquivalent zu einem 68-jährigen Menschen.

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