Neuer Chef für WEC und ELMS: Frederic Lequien folgt auf Gerard Neveu

Mario Fritzsche
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Die vom Automobilweltverband FIA ausgerichtete internationale Langstreckenszene rund um die 24 Stunden von Le Mans hat einen neuen Chef. Nachdem Gerard Neveu den Posten mit Termin WEC-Saisonende 2020 abgetreten hat, steht der Nachfolger nun fest. Es handelt sich um Frederic Lequien.

In Lequiens bisheriger Vita stehen unter anderem der Posten als Projektmanager beim TV-Sender Eurosport sowie der Posten als stellvertretender Leiter und Sprecher der Rallye Dakar. Außerdem baute der 48-Jährige jene Marketingfirma auf, welche die Seidenstraßenrallye (Silk Way) in Asien veranstaltet.

Als neuer Geschäftsführer von LMEM (Le Mans Endurance Management) zeichnet Lequien ab sofort für die Geschicke von sowohl der Langstrecken-WM (WEC) als auch der European Le Mans Series (ELMS) verantwortlich.

"Ich bin stolz und fühle mich geehrt, LMEM beizutreten", so Lequien und weiter: "Sowohl die WEC als auch die ELMS sind Rennserien mit weltweitem Bekanntheitsgrad. Wir wollen weiterhin eine Mischung aus Werks- und Privatteams anziehen und sind bereit, die Herausforderungen von heute und morgen zu meistern."

ACO-Präsident Pierre Fillon lässt verlauten: "Im Namen von ACO und LMEM heiße ich Frederic Lequien herzlich willkommen. Diese Ernennung ist eine hervorragende Nachricht für die Welt des Langstreckensports. Mit 20 Jahren Erfahrung im Motorsport bringt Frederic wertvolle Expertise in diese Position ein."

Und Richard Mille, Präsident der Langstreckenkommission der FIA, ergänzt: "Ich möchte Frederic Lequien alles Gute in seiner neuen Rolle als CEO von Le Mans Endurance Management wünschen. Das Jahr 2021 markiert in vielerlei Hinsicht ein neues Kapitel für den Sport und ich bin sicher, dass die Langstrecken-WM der FIA mit einer neuen Führung weiter an Stärke gewinnen wird."

Mit Bildmaterial von FIA WEC.