Ignorierte Bayern-Star Anrufe und Nachrichten?

SPORT1
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Ignorierte Bayern-Star Anrufe und Nachrichten?
Ignorierte Bayern-Star Anrufe und Nachrichten?

Neue Verwirrung um Eric Maxim Choupo-Moting!

Der Stürmer des FC Bayern München weilt aktuell in München und nicht bei der kamerunischen Nationalmannschaft zur WM-Qualifikation. Warum das ist, darüber gibt es widersprüchliche Aussagen und Berichte (WM-Qualifikation: Ergebnisse und Spielplan).

Denn der kamerunische Fußballverband weist nun jegliche Schuld von sich.

Choupo-Moting fehlt bei Kamerun

Doch der Reihe nach. Zunächst hatte Kameruns portugiesischer Trainer Antonio Conceicao erklärt, der Bayern-Star habe nicht auf die Anfragen des Verbands reagiert.

Der Vater und Manager des Bayern-Stars, Camille Just Choupo-Moting, dementierte daraufhin.

"Ich wurde vom Verband kontaktiert, um herauszufinden, was los war. Ich habe den FC Bayern kontaktiert und sie haben mir bestätigt, dass sie die Einladung nicht erhalten haben", zitierte ihn die afrikanische Plattform Naja TV.

Er habe "später erfahren, dass Fecafoot (der Fußballverband Kameruns, Anm. d. Red.) sich bei den Bayern entschuldigt hat, weil sie die Einladung des Spielers nicht verschickt haben."

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Mail an falsche Adresse? Kamerun reagiert

Demnach hätten sie "die Einladung an eine falsche E-Mail-Adresse geschickt und es erst am Montag bemerkt. Das ist ein Mangel an Professionalität."

Choupo-Motings Vater könne nicht verstehen, "warum es die Schuld des Klubs oder von Maxim sein soll".

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Nun reagierte Kameruns Kommunikationschef Parfait Siki – und weist die Berichte in Reich der Fabeln.

"Der kamerunische Fußballverband FECAFOOT hat keinen Fehler mit der E-Mail-Adresse oder den Kontakten zum Verein und zum Spieler gemacht", sagte Siki bei ESPN.

Kamerun schrieb Choupo-Moting wohl per WhatsApp

Der Verband habe am 5. März 2021 Einladungen an alle Vereine und Spieler individuell verschickt – einschließlich Choupo-Moting.

"Im speziellen Fall von Eric-Maxim Choupo-Moting haben wir keine Antwort bekommen. Wir haben ihn angerufen und er hat nicht geantwortet", erklärte Siki: "Normalerweise sollten wir innerhalb von zehn Tagen eine Antwort erhalten."

Der Verband habe sogar nachgehakt, "indem wir ihn angerufen und ihm eine Einladung über WhatsApp geschickt haben. Aber es kam immer noch keine Antwort."

Es nicht die erste kuriose Kommunikations-Panne in Choupo-Motings Karriere.

2011 scheiterte ein Wechsel des damaligen HSV-Stürmers zum 1. FC Köln, weil wegen eines defekten Faxgeräts die Transferunterlagen nicht fristgerecht eingegangen waren.