Tuchels Wunschliste: Diese 100-Millionen-Männer hätte er gern

  • Hoppla!
    Ein Fehler ist aufgetreten.
    Versuchen Sie es später noch einmal.
  • Hoppla!
    Ein Fehler ist aufgetreten.
    Versuchen Sie es später noch einmal.
·Lesedauer: 4 Min.
  • Hoppla!
    Ein Fehler ist aufgetreten.
    Versuchen Sie es später noch einmal.
  • Hoppla!
    Ein Fehler ist aufgetreten.
    Versuchen Sie es später noch einmal.
Tuchels Wunschliste: Diese 100-Millionen-Männer hätte er gern
Tuchels Wunschliste: Diese 100-Millionen-Männer hätte er gern

Er kam zu Jahresbeginn, als der FC Chelsea strauchelte und führte die Blues zum Henkelpott - klar, dass Thomas Tuchel sich an der Stamford Bridge eine ganze Menge Kredit erspielt hat.

Der Erfolg ist umso beeindruckender, wenn man sich vor Augen führt, dass Tuchel sein Team nicht zusammenstellen konnte. Er übernahm stattdessen eine Mannschaft, der sein Vorgänger Frank Lampard jegliche Titel-Tauglichkeit abgesprochen hatte.

Tuchels Vertrag verlängerte sich durch den Triumph in der Champions League nach SPORT1-Informationen automatisch bis 2023. Sein Manager, der berühmte Sportagent Pini Zahavi führt nun die Verhandlungen mit den Blues über einen im Raum stehenden neuen Vertrag bis 2024.

Nach dem überraschenden Triumph in der Königsklasse dürfte Klub-Boss Roman Abramowitsch dem deutschen Coach aber wohl auch auf dem Transfermarkt kaum einen Wunsch absprechen wollen. Doch wie sehen die personellen Wünsche des 47-Jährigen aus?

DAZN gratis testen und internationale Fußball-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Tuchel will zwei bis drei Neuzugänge

"Zwei oder drei Neuzugänge könnten sehr, sehr gut sein", sagte Tuchel dem Guardian: "Wir brauchen keine weiteren sieben. Aber wir haben einige Ideen, um die Gruppe stärker zu machen." Er genießt nun den Luxus, ein erfolgreiches Team punktuell verstärken zu können. Im Fokus dürfte dann der Angriff auf die Premier-League-Krone stehen.

Dieses ambitionierte Ziel lässt sich nur mit einem treffsicheren Mittelstürmer erreichen. Genau das ist die wohl größte Baustelle bei Chelsea. Tuchel griff daher meist auf eine Aufstellung ohne echten Neuner zurück. Timo Werner zeigte sich zuletzt wenig treffsicher, Olivier Giroud und Tammy Abraham spielten kaum eine Rolle. Letzterer hatte es nicht einmal in Tuchels Kader für das Champions-League-Finale geschafft.

Der 23 Jahre alte Abraham und der 34 Jahre alte Giroud sollen die Londoner daher im Sommer verlassen dürfen, wenn passende Angebote eintreffen würden. Neben den beiden Stürmern sollen auch Verteidiger Emerson Palmieri und Mittelfeldspieler Ross Barkley keine Rolle in den Plänen des Erfolgscoaches spielen. (Transfermarkt: Die heißesten Gerüchte im Transferticker)

Chelsea strebt Rückkehr von Lukaku an

Ganz oben auf der Wunschliste von Tuchel stehen Berichten zufolge gleich zwei Super-Stürmer: Romelu Lukaku und Erling Haaland.

Mit einem der beiden Torjäger würde er sich demnach für den Angriff auf Manchester City gewappnet fühlen. Die Option Lukaku erscheint deutlich wahrscheinlicher als die Variante Haaland.

Lukaku kennt Chelsea bereits, der Belgier wechselte schon im Alter von 18 Jahren einmal zu den Blues. Der bullige Angreifer wurde in der Folge aber immer wieder verliehen und 2014 schließlich an den FC Everton verkauft. Nach einer weiteren Zwischenstation bei Manchester United schoss Lukaku in der vergangenen Spielzeit Inter Mailand zum italienischen Meistertitel.

Inter hat trotz des großen Erfolges allerdings ein Problem - und das hat mit Geld zu tun. Wegen finanzieller Engpässe durch Corona braucht der Klub schnell Geld, weswegen das Team auseinanderzubrechen droht. Trainer Antonio Conte flüchtete bereits. Auch Lukaku steht wohl zum Verkauf, was wiederum Abramowitsch helfen sollte, Tuchels Wunsch zu erfüllen.

Rund 100 Millionen Euro wollen die Mailänder aber wohl schon für den 28-Jährigen sehen. Ein solcher Deal wäre also alles andere als günstig, aber wohl realisierbar. Immerhin wäre Tuchels Wunschliste damit schon fast abgearbeitet. Chelsea hatte alleine im vergangenen Sommer über 200 Millionen Euro für Neuzugänge ausgegeben.

Warum dann nicht läppische 100 Millionen Euro, wenn der Henkelpott in der Vereinsvitrine steht?

Transfer von Haaland wirkt unwahrscheinlich

Eine Verpflichtung von Haaland dürfte hingegen schwierig werden.

Borussia Dortmund will den Shootingstar aus Norwegen im Sommer nicht abgeben - und die Borussen haben nach der Last-Minute-Qualifikation für die Champions League die Trümpfe in der Hand.

"Ich habe einen Vertrag über einige gute Jahre, ich respektiere meinen Vertrag", sagte Haaland selbst der nordischen Streamingplattform Viaplay. Auch diese Aussage legt nahe, dass der 20-Jährige wohl noch ein Jahr im Ruhrgebiet bleibt, bevor er sich dann per Ausstiegsklausel praktisch einen Top-Klub aussuchen kann.

Für Chelsea kommt das zu spät, Tuchel will und braucht jetzt einen echten Mittelstürmer. Daher dürften sich die Verantwortlichen auf eine Verpflichtung von Lukaku konzentrieren.

EM-Tippkönig gesucht! Jetzt zum SPORT1 Tippspiel anmelden

Tuchel belebt Interesse an Rice wieder

Auf der Wunschliste von Tuchel soll auch Declan Rice stellen. Der junge englische Nationalspieler stellt eine durchaus brisante Personalie bei Chelsea dar.

Rice spielte in der Jugend der Blues, ehe er 2014 zum Lokalrivalen West Ham United wechselte. Der 22-Jährige war im letzten Jahr bereits Thema bei Chelsea, allerdings fürchten die Verantwortlichen wohl auch den Spott dafür, viel Geld für einen Spieler zu zahlen, der in der eigenen Jugendakademie ausgebildet wurde.

Tuchel soll das Interesse nun aber wiederbeleben, da er Rice als große Verstärkung im defensiven Mittelfeld sieht. Das Problem: Rice hat bei den Hammers noch einen Vertrag bis 2024 und würde wohl ebenfalls ein Transfer rund um die 100-Millionen-Euro-Kategorie werden. Ob zwei solche Blockbuster-Deals möglich sind? Ungewiss.

Andere Optionen sind Julian Weigl (Benfica Lissabon) und das große Talent Eduardo Camavinga (Stade Rennes). Sie stellen Alternativen dar, mit denen Tuchel gut leben könnte.

In der Verteidigung wird auch der Name Niklas Süle immer wieder genannt. Sein Vertrag beim FC Bayern läuft noch bis 2022, nach seinem Kreuzbandriss kam er in der abgelaufenen Saison noch nicht so recht in Tritt.

Unter anderem die EM wird zeigen, wo der Weg des 25-Jährigen hingeht.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.