NFL: AFC North: Neuer Anlauf in Believeland und die Rückkehr des Königs

SPOX

Mit dem Draft und dem größten Teil der Free Agency im Rückspiegel wird das Bild der 32 Teams klarer: Wie könnten die offensiven und defensiven Startformationen aussehen? Und wo sind dort potenzielle Stärken und Schwächen? SPOX blickt in der Offseason-Starter-Serie auf alle acht Divisions. Dieses Mal betrachten wir die AFC North mit MVP Lamar Jackson.

Seite 1: Die Baltimore Ravens

Die große Herausforderung für die Macher bei den Baltimore Ravens war es, ein überragendes Team (14-2) noch besser zu machen.

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Die Leistungsträger sind nahezu alle noch da, es galt also, den Kader um MVP Lamar Jackson noch punktuell zu verstärken. In so manchen Mannschaftsteilen ist dies gelungen, in anderen aber herrschen durchaus noch Fragezeichen.

Baltimore Ravens: Starter-Projection Offense

Position

Spieler

Position

Spieler

Quarterback:

Lamar Jackson

Left Tackle:

Ronnie Stanley

Running Back:

Mark Ingram

Left Guard:

Bradley Bozeman

Wide Receiver:

Marquise Brown

Center:

Matt Skura

Wide Receiver:

Willie Snead

Right Guard:

Ben Powers

Tight End:

Nick Boyle

Right Tackle:

Orlando Brown

Tight End:

Mark Andrews

Baltimore Ravens: Starer-Projection Defense

Position

Spieler

Position

Spieler

Defensive End:

Derek Wolfe

Cornerback:

Marlon Humphrey

Nose Tackle:

Brandon Williams

Cornerback:

Marcus Peters

Defensive End:

Calais Campbell

Slot-Cornerback:

Tavon Young

Edge:

Jaylon Ferguson

Safety:

Chuck Clark

Linebacker:

Patrick Queen

Safety:

Earl Thomas

Edge:

Matt Judon

Ravens-Kader: Stärken, Schwächen und Beobachtungen

  • Rein von den Zahlen her hatten die Ravens keinerlei Lücken in der Offense. Sie stellten die effizienteste Offense nach DVOA (27,7 Prozent) und lagen auch einzeln betrachtet im Pass- und im Laufspiel deutlich vor der Konkurrenz. Oberflächlich betrachtet gab es also kaum etwas zu verbessern.

  • Der Fokus lag somit darauf, das Profil nochmal zu schärfen. Ein Kniff war dabei, Running Back J.K. Dobbins in Runde 2 des Drafts zu ziehen. Der Ohio-State-Star passt ideal ins Anforderungsprofil der Ravens-Offense und wird zunächst eine starke Nummer 2 hinter Mark Ingram sein. Allerdings ist Letzterer auch schon 30 und der garantierte Teil seines Gehalts läuft nach der kommenden Saison aus. Hier könnte also schon die Übergabe des Staffelstabs passieren, zumal Ingram für 2021 mit einem Cap-Hit von über sechs Millionen Dollar in den Büchern steht.

  • Eine besondere Herausforderung war es, Urgestein Marshal Yanda zu ersetzen, der seine Karriere beendet hat. Hier übernimmt Ben Powers, der noch sehr grün hinter den Ohren ist. Der letztjährige Viertrundenpick machte im Vorjahr nur ein Spiel und wird nun ins kalte Wasser geworfen. Eine mögliche Schwachstelle in der sonst sehr stabilen O-Line? Hinter Powers stünde Rookie Ben Bredeson bereit. Da auf Right Guard Bradley Bozeman letztes Jahr am ehesten der Schwachpunkt der Line war, gilt es, die Guard-Position für die Run-lastigen Ravens zu beobachten.

  • Das qualitativ eher überschaubare Receiving Corps wurde zwar auch angegangen - aber wurde es auch verbessert? Mit "Hollywood" Brown verfügt man über einen Big-Play-Guy mit sehr gutem Speed, aber insgesamt bleibt die Gruppe eher schwach. Das Laufspiel steht im Vordergrund, und das aus Formationen mit zwei Tight Ends, oder einem Fullback zusätzlich zum Running Back, oder auch beidem in Form von 22-Personnel.

  • Die größte Frage beim aktuellen Personal ist jedoch, wer denn eigentlich im Slot starten wird. Snead ist der Favorit, da er auch blocken kann. Aber auch Rookies wie Devin Duvernay und James Proche werden ihre Chancen bekommen. Auf Tight End wiederum ist die Aufteilung relativ klar: Boyle ist der primäre Blocker, Mark Andrews der deutlich gefährlichere Receiver und insbesondere in den zahlreichen Play-Action-Konzepten ein maßgeblicher Faktor. Letztes Jahr erhielt Andrews 104 Targets - kein anderer Ravens-Spieler kam auf mehr als 80.

  • Der Fokus dieser Offseason lag klar auf der Defense. Die D-Line allein wurde kräftig umgekrempelt: Mit Derek Wolfe und Calais Campbell kommen zwei erfahrene Haudegen, die beide vor allem im Pass Rush helfen dürften. Spannend wird zu sehen, ob Campbell tatsächlich häufig 3-Technique spielen wird und nicht wie sonst üblich als 5-Technique-Spieler genutzt wird.

  • Besonders stolz sind sie in Baltimore, mit Patrick Queen in Runde 1 vielleicht endlich den legitimen Nachfolger für C.J. Mosley gefunden zu haben. Queen wird selten das Feld verlassen und soll der Defense insgesamt mehr Stabilität geben. Drittrundenpick Malik Harrison dürfte zudem L.J. Fort überflügeln als Nebenmann von Queen, wenn die Base-D aufs Feld kommt. Harrison ist eher der Run-Stopper, Queen der agile Cover-Linebacker.

Seite 2: Die Cincinnati Bengals

Die Bengals begannen die Saison 2019 desolat und es wurde bereits am Stuhl von Rookie-Head-Coach Zac Taylor gesägt. Letztlich aber stabilisierte sich das Team und zeigte gegen Ende hin zumindest mal noch respektable Vorstellungen - ohne den First-Overall-Pick im Draft zu gefährden.

Nun gilt es, den Neuaufbau, angeführt von Rookie-Quarterback Joe Burrow voranzutreiben. Mit einer zumindest auf dem Papier durchaus vorzeigbaren Offensive, aber weiterhin auch größeren Baustellen im Kader.

Cincinnati Bengals: Starter-Projection Offense

Position

Spieler

Position

Spieler

Quarterback:

Joe Burrow

Left Tackle:

Jonah Williams

Running Back:

Joe Mixon

Left Guard:

Michael Jordan

Wide Receiver:

A.J. Green

Center:

Trey Hopkins

Wide Receiver:

Tee Higgins

Right Guard:

Xavier Su'a-Filo

Slot-Receiver:

Tyler Boyd

Right Tackle:

Bobby Hart

Tight End:

Drew Sample

Cincinnati Bengals: Starter-Projection Defense

Position

Spieler

Position

Spieler

Edge:

Carlos Dunlap

Cornerback:

Trae Waynes

Defensive Tackle:

D.J. Reader

Cornerback:

William Jackson III

Defensive Tackle:

Geno Atkins

Slot-Cornerback:

Mackensie Alexander

Edge:

Sam Hubbard

Safety:

Vonn Bell

Linebacker:

Jordan Evans

Safety:

Jessie Bates III

Linebacker:

Germaine Pratt

Bengals-Kader: Stärken, Schwächen und Beobachtungen

  • Die offensichtlichste Veränderung im Kader ist die auf der Quarterback-Position. Burrow übernimmt, der langjährige Starter Andy Dalton ist raus (Dallas). Damit nicht genug, denn Burrow bekommt direkt noch einige Upgrades um sich herum im Vergleich zu seinem Vorgänger.

  • Aus Burrows Sicht oberste Priorität hat dabei die Protection. Jene soll Left Tackle Jonah Williams liefern. Der letztjährige Erstrundenpick verpasste die komplette Saison 2019 mit einer Schulterverletzung. Zudem wird Neuzugang Xavier Su'a-Filo für John Miller übernehmen, was ebenfalls als Upgrade zu werten ist.

  • Ebenfalls verbessert wurde das Receiving Corps mit Zweitrundenpick Tee Higgins, der Leute wie John Ross und Auden Tate, die durchaus auch ihren Wert haben, ins zweite Glied verdrängt. Zudem wird der Rookie von der Erfahrung von A.J. Green profitieren, der nach einer komplett verletzungsbedingt verlorenen Saison zurückkehrt. Es könnte allerdings dessen letzte Spielzeit in Cincy sein, denn es sieht derzeit nicht nach einer Verlängerung aus und den Franchise Tag hat er aktuell auch noch nicht unterschrieben.

  • Relativ offen ist noch die Personalie Tight End. Im Vorjahr bekam C.J. Uzomah alle 16 Starts und gilt auch als besserer Receiver der Gruppe. Drew Sample, der im Vorjahr zur Saisonmitte auf IR landete, ist allerdings der bessere Blocker und dürfte vielleicht mehr Snaps sehen, da die Bengals mehr als jedes andere Team 11-Personnel spielen und durchaus auch übers Laufspiel um Mixon kommen.

  • Die Bengals stellten eine der schlechtesten Defenses des Vorjahres und sorgten auch in diesem Bereich für ein paar Verbesserungen. Direkt an der Front kam D.J. Reader von den Texans und soll vor allem gegen den Lauf helfen. Reader, Dunlap, Atkins und Hubbard bilden eine Defensive Line, die man im Auge behalten sollte.

  • In der Secondary wiederum wurde Minnesotas Mackensie Alexander für den Slot gewonnen. Zudem kam mit Trae Waynes ein weiterer Ex-Spieler der Vikings als neuer Nummer-2-Outside-Corner nach Ohio. Da die Vikings aber letztes Jahr gerade in der Secondary so ihre Probleme hatten, sind diese Verpflichtungen zumindest mal mit Vorsicht zu genießen.

  • Generell lässt sich sagen, dass die Offensive in der anstehenden Spielzeit einen vielversprechenden Eindruck macht, während die Defense weiterhin einer Baustelle gleicht.

Seite 3: Die Cleveland Browns

Erneut waren die Browns mit großen Erwartungen ins Jahr gestartet und abermals enttäuschten sie ihre treuen Fans mit einer unglücklichen Saison (6-10). Das hatte zur Folge, dass Head Coach Freddie Kitchens nach nur einer (äußerst turbulenten) Saison seinen Hut nehmen musste.

Mit Kevin Stefanski soll nun alles besser werden. Mal wieder.

Cleveland Browns: Starter-Projection Offense

Position

Spieler

Position

Spieler

Quarterback:

Baker Mayfield

Left Tackle:

Jedrick Willis Jr.

Running Back:

Nick Chubb

Left Guard:

Joel Bitonio

Wide Receiver:

Odell Beckham Jr.

Center:

JC Tretter

Wide Receiver:

Jarvis Landry

Right Guard:

Wyatt Teller

Tight End:

David Njoku

Right Tackle:

Jack Conklin

Tight End:

Austin Hooper

Cleveland Browns: Starter-Projection Defense

Position

Spieler

Position

Spieler

Edge:

Myles Garrett

Cornerback:

Denzel Ward

Defensive Tackle:

Larry Ogunjobi

Cornerback:

Greedy Williams

Defensive Tackle:

Sheldon Richardson

Slot-Cornerback:

Kevin Johnson

Edge:

Olivier Vernon

Safety:

Karl Joseph

Linebacker:

Mack Wilson

Safety:

Grant Delpit

Linebacker:

Sione Takitaki

Browns-Kader: Stärken, Schwächen und Beobachtungen

  • Die Offensive Line sorgte nur ungenügend für Protection für Baker Mayfield (7,2 Prozent Adjusted Sack Rate/Platz 18 in der NFL). Folglich gab es hier Grund zur Verbesserung. Und das gelang den Browns auch: Mit Rookie Jedrick Willis und Free Agent Jack Conklin kamen gleich zwei neue Tackles, die sofort starten werden und ein deutliches Upgrade im Vergleich zur Vorsaison darstellen. Mayfield sollte jetzt keinen Grund mehr haben, die Pocket vorschnell zu verlassen.

  • Zudem bekam Mayfield mit Hooper ein großes Target über die Mitte in Austin Hooper, dem wohl besten Tight End auf dem Markt. Wer nun das Haar in der Suppe sucht, wird jedoch auch fündig, denn mit Beckham und Landry verfügen die Browns zwar über zwei erstklassige Receiver, aber die Nummer 3 im Bunde ist zumindest mal klar schlechter.

  • In erster Linie wird wohl Higgins gegenüber von OBJ auflaufen, doch diese Planstelle ist nicht in Stein gemeißelt. Im Auge behalten muss man etwa Donovan Peoples-Jones, den Sechstrundenpick des Teams.

  • Gleichzeitig aber ist auch klar: Unter Kevin Stefanski werden die Browns deutlich mehr mit zwei Tight Ends spielen, und auch der Fullback - per Trade holten die Browns in der Offseason Andy Janovich aus Denver - bekommt eine größere Rolle. Der Nummer-3-Receiver ist also von der Priorisierung weiter hinten auf der Liste als bei anderen Teams.

  • In der Defense wiederum ist Garrett nach seiner Sperre infolge der Schlägerei gegen die Steelers wieder zurück und dürfte der Defense einen großen Schub geben. Generell hat die Defensive Line mehr Tiefe, mit Rookie Jordan Elliott noch in der Tackle-Rotation sowie Ex-Falcon Adrian Clayborn als Edge-Backup.

  • Offen ist derweil die Position des Slot-Corners. Johnson, Neuzugang aus Buffalo, kann diese Rolle bekleiden, doch er ist nicht in Stein gemeißelt. Die Browns haben hier durchaus Alternativen, allerdings mit Fragezeichen. Ein Szenario wäre auch, Rookie-Safety Grant Delpit hier einzusetzen. Für LSU bekleidete er im Grunde alle Positionen im Backfield. In dem Fall würde Andrew Sendejo auf Safety starten.

  • Eine größere Baustelle scheint zudem die des Middle Linebackers zu sein. Joe Schobert ist weg (Jaguars) und so ganz klar ist es noch nicht, wer ihn ersetzt, sprich: wer spielt an der Seite von Mack Wilson? Sione Takitaki ist ein Kandidat, Chancen dürfte aber auch Drittrundenpick Jacob Phillips haben, der in der Base-Defense als Sam-Linebacker eingeplant ist.

  • Rookies, die neben den genannten zu beachten sind, sind vor allem Tight End Harrison Bryant (4. Runde) sowie der bereits angesprochene Jordan Elliott (3. Runde), die sicherlich einige Snaps erhalten werden.

Seite 4: Die Pittsburgh Steelers

Wenn man bedenkt, dass die Steelers das Vorjahr essenziell ohne ihren Star-Quarterback bestritten und keinen wirklich überzeugenden Backup zur Verfügung hatten, war die Saison durchaus als ordentlich zu betrachten (8-8).

Es reichte nicht für die Playoffs, die eigene Defense jedoch brillierte teilweise und lässt für die kommende Spielzeit mit einem wiedergenesenen Big Ben hoffen.

Pittsburgh Steelers: Starter-Projection Offense

Position

Spieler

Position

Spieler

Quarterback:

Ben Roethlisberger

Left Tackle:

Alejandro Villanueva

Running Back:

James Conner

Left Guard:

Stefen Wisniewski

Wide Receiver:

Diontae Johnson

Center:

Maurkice Pouncey

Wide Receiver:

James Washington

Right Guard:

David DeCastro

Slot-Receiver:

JuJu Smith-Schuster

Right Tackle:

Matt Feiler

Tight End:

Eric Ebron

Pittsburgh Steelers: Starter-Projection Defense

Position

Spieler

Position

Spieler

Defensive End:

Cameron Heyward

Cornerback:

Joe Haden

Nose Tackle:

Chris Wormley

Cornerback:

Steven Nelson

Defensive End:

Stephon Tuitt

Slot-Cornerback:

Mike Hilton

Edge:

T.J. Watt

Safety:

Minkah Fitzpatrick

Linebacker:

Devin Bush

Safety:

Terrell Edmunds

Edge:

Bud Dupree

Steelers-Kader: Stärken, Schwächen und Beobachtungen

  • Big Ben ist zurück und findet bis auf den zurückgetretenen Guard Ramon Foster seine bewährte Offensive Line vor. Anstelle seiner rückt mit Stefen Wisniewski ein erfahrener Mann und amtierender Super-Bowl-Champion, der in den vergangenen Jahren Guard und Center für diverse Teams gespielt hat, teils auch als Starter.

  • Im Receiving Corps dürften alle von Roethlisberger profitieren, denn obwohl das Talent auch 2019 schon da war, wurde es von Backups wie Rudolph nicht ausgeschöpft. Gerade Smith-Schuster steht im Mittelpunkt und muss nun zeigen, dass er tatsächlich die erhoffte Nummer 1 sein kann. Von Diontae Johnson wiederum ist ebenfalls ein Sprung zu erwarten, nachdem er in seiner Rookie-Saison das Team bereits in Receptions (59) anführte und generell eine Gefahr mit dem Ball in der Hand darstellt.

  • Ein merkliches Upgrade gibt es auf der Tight-End-Position. Ebron verdrängt Vance McDonald, der solide ist, aber im Receiving sicherlich eine Klasse schlechter ist als Ebron, der wiederum nicht der allerbeste Blocker ist. Gleichzeitig spielten die Steelers letztes Jahr bereits 20 Prozent ihrer Snaps in 12-Personnel, also mit zwei Tight Ends auf dem Feld. Gut vorstellbar, dass man diese Quote jetzt noch hoch schraubt.

  • Zu beobachten wird sein, wie sich die Situation im Backfield entwickelt. Conner ist immer noch der Starter, geht aber in sein finales Jahr und ist im Passspiel kein großer Faktor. Jaylen Samuels' Rolle könnte also größer werden. Zudem wurde in der vierten Draft-Runde mit Anthony McFarland ein vielversprechender Running Back geholt, der auch ein Faktor in puncto Einsatzzeit werden könnte.

  • Das wohl größte Problem dieser Offense bleibt aber wohl der Backup-Quarterback. Rudolph, Devlin "Duck" Hodges, Paxton Lynch und JT Barrett sind allesamt fürs Camp im Kader. Bislang aber erweckte keiner von ihnen sonderlich große Hoffnungen in Abwesenheit von Roethlisberger. Jener muss fit bleiben, um diese Offense ans Laufen zu bringen.

  • Die Defense war der Star des Teams im Vorjahr. In der kommenden Saison stellt sich zunächst mal die Frage, wie Nose Tackle Javon Hargrave (Eagles) zu ersetzen ist. Per Trade wurde Wormley aus Baltimore geholt, dieser war in seinen ersten drei Jahren in der Liga aber nur Teilzeit-Starter und muss sich erst beweisen.

  • Entscheidend für das Gesamtkonstrukt wird es zudem sein, ob die Defense ihre Aggressivität und Effektivität in Sachen Turnover beibehalten kann. Die Steelers führten die Liga zuletzt mit 38 Takeaways an - Haden und Fitzpatrick allein brachten es zusammen auf zehn Interceptions. Das sieht immer gut aus, hängt aber auch zum Teil mit Glück zusammen und lässt sich nur schwer reproduzieren. Eine kontrolliertere Offensive (30 Giveaways) wäre da schon sehr viel wert.

  • Ein Spieler, der im Fokus stehen wird, ist derweil Dupree, der unter dem Franchise Tag spielt und somit in seine letzte Saison in Pittsburgh gehen könnte. Mit Drittrundenpick Alex Highsmith stünde zumindest schon mal ein künftiger Nachfolger parat.

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