NFL: Liga-Urteil: Tyreek Hill wird nicht gesperrt

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Die Kansas City Chiefs können zum Start der kommenden Saison mit Star-Receiver Tyreek Hill planen. Die NFL teilte in einem Statement mit, dass Hill infolge der Vorwürfe der häuslichen Gewalt nicht gesperrt wird.

NFL: Liga-Urteil: Tyreek Hill wird nicht gesperrt

Die Kansas City Chiefs können zum Start der kommenden Saison mit Star-Receiver Tyreek Hill planen. Die NFL teilte in einem Statement mit, dass Hill infolge der Vorwürfe der häuslichen Gewalt nicht gesperrt wird.

Die Kansas City Chiefs können zum Start der kommenden Saison mit Star-Receiver Tyreek Hill planen. Die NFL teilte in einem Statement mit, dass Hill infolge der Vorwürfe der häuslichen Gewalt nicht gesperrt wird.

In dem Statement erklärte die Liga: "Über die letzten vier Monate haben wir eine tiefgreifende Untersuchung durchgeführt. Während dieser Untersuchung lag die oberste Priorität der NFL auf dem Wohlergehen des Kindes. Nach unserem Verständnis ist das Kind in Sicherheit und wird vom Johnson County District Court und dem örtlichen Familien- und Kinderamt überwacht."

Weiter betonte die Liga, dass sie auf die Beweismittel aus dem Gerichtsprozess keinen Zugriff hatte, da die vom Gericht unter Verschluss gehalten werden und stellte in diesem Zusammenhang fest: "Die örtlichen Behörden haben mitgeteilt, dass ihnen die Beweislage keinen Schluss darauf zulässt, wer für die Verletzungen des Kindes zuständig ist."

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Ähnlich könne auch die NFL, "basierend auf den verfügbaren Beweismitteln, nicht zu dem Schluss kommen, dass Mr. Hill die Personal Conduct Policy verletzt hat. Dementsprechend darf er im Training Camp der Kansas City Chiefs sowie bei allen anderen Teamaktivitäten teilnehmen."

Eine Sperre ist damit vorerst vom Tisch, wenngleich die Liga abschließend klarstellte: "Sollten weitere Informationen zugänglich werden, werden wir diese unverzüglich prüfen und alle notwendigen Schritte einleiten." Wenige Minuten nach dem Statement der Liga teilten die Chiefs mit, das Hill zum Team zurückkehren wird.

Gericht stellt Ermittlungen gegen Hill ein

Anfang Juni war bekannt geworden, dass die Ermittlungen im Fall um Hill, seine Verlobte Crystal Espinal und das gemeinsame Kind nicht weiter verfolgt werden. Die Staatsanwaltschaft habe nicht genügend Hinweise, um eine Schuld an der Verletzung des Kindes eindeutig nachzuweisen.

"Es gibt keine aktive Untersuchungen mehr", erklärte ein im Fall involvierter Anwalt. "Wie in jedem anderen Fall würden wir ihn reevaluieren, falls wir neues Material erhalten würden."

Ende April hatte zuvor KCTV eine Audioaufnahme veröffentlicht, auf der Hill offenbar mit Espinal über Verletzungen des gemeinsamen dreijährigen Sohnes sprachen. Die Verlobte sagte in der Aufnahme, dass der Sohn im Hinblick auf seinen verletzten Arm angab: "Daddy war es."

Hill antwortete daraufhin: "Er sagt, dass Daddy viele Dinge tut" und stritt die Vorwürfe ab. Als sie ihm jedoch entgegnete, dass der Sohn Angst vor Hill habe, antwortete der Chiefs-Spieler erschreckend: "Du musst auch Angst vor mir haben, Schlampe!"

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