NFL: Pro Bowl: AFC gewinnt Shootout im Schatten von Kobe

SPOX
Der Pro Bowl 2020 stand, wie der gesamte Sonntag insbesondere in den USA, im Schatten des Todes von NBA-Legende Kobe Bryant . Die Nachricht hatte die Welt und auch die Spieler rund 15 Minuten vor Kick-Off erreicht, entsprechend gedrückt war die Atmosphäre. Das Spiel ging am Ende mit 38:33 an die AFC.
Der Pro Bowl 2020 stand, wie der gesamte Sonntag insbesondere in den USA, im Schatten des Todes von NBA-Legende Kobe Bryant . Die Nachricht hatte die Welt und auch die Spieler rund 15 Minuten vor Kick-Off erreicht, entsprechend gedrückt war die Atmosphäre. Das Spiel ging am Ende mit 38:33 an die AFC.

Der Pro Bowl 2020 stand, wie der gesamte Sonntag insbesondere in den USA, im Schatten des Todes von NBA-Legende Kobe Bryant. Die Nachricht hatte die Welt und auch die Spieler rund 15 Minuten vor Kick-Off erreicht, entsprechend gedrückt war die Atmosphäre. Das Spiel ging am Ende mit 38:33 an die AFC.

Pro Bowl Ergebnis: NFC vs. AFC 33:38 (7:7, 7:17, 13:7, 6:7) BOXSCORE

Kobe war dabei omnipräsent. Einige NFC-Spieler nutzten verschiedene Jubeleinlagen zur Hommage an die Lakers-Legende, gleichzeitig erkundigten sich Spieler an der Seitenlinie immer wieder bei Reportern ob es Neuigkeiten gibt. Einige checkten auch selbst per Handy die News-Lage.

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Die übertragenden Sender in den USA schalteten während der Übertragung für einige Minuten weg vom Pro Bowl, um über den Absturz von Kobes Hubschrauber zu berichten und im zweiten Viertel gab es zunächst eine Schweigeminute, ehe das Stadion in lautstarke "Kobe"-Rufe verfiel.

Russell Wilson gibt Drew Brees den Vortritt

Mit Blick auf das Spiel hatte Russell Wilson im Vorfeld für eine kleine Überraschung gesorgt: Der Seahawks-Quarterback, eigentlich der designierte Starter am Sonntag, gab die Ehre an Drew Brees weiter. Brees' Vertrag bei den Saints läuft aus, noch ist unklar, ob der 41-Jährige noch eine weitere Saison spielen wird.

Brees dirigierte dann auch im zweiten Versuch prompt einen Touchdown-Drive, Saints-Kollege Michael Thomas fing den Touchdown. So entwickelte sich das gewohnte Pro-Bowl-Bild: Viel Offense, wenig Tackling, wilde Turnover und einige kuriose Szenen.

Dabei war allerdings keine kurioser als der NFC-Defense-Touchdown im dritten Viertel.

Deshaun Watson hatte nach einem langen Drive eine Interception zu Vikings-Safety Harrison Smith geworfen, woraufhin Smith loslief und schließlich von mehreren AFC-Spielern eingeholt wurde. Wo das Play in einem normalen Spiel spätestens geendet hätte, warf Smith einen Querpass auf Defensive Tackle Fletcher Cox, der gegen minimalen Widerstand bis in die Endzone marschierte.

Pete Carroll testet neue Onside-Kick-Regel

Lamar Jackson (16/23, 185 YDS, 2 TD, INT; 2 ATT, 6 YDS), der für die AFC gestartet hatte, wurde zum Offense-MVP gewählt; Jackson, der sich als Runner merklich zurückhielt, fand vor allem seinen Tight End Mark Andrews regelmäßig.

Die kurioseste QB-Stat-Line derweil hatte fraglos Ryan Tannehill: Der Titans-Quarterback warf nur zwei Pässe - eine Incompletion sowie einen 60-Yard-Touchdown, mit viel Run nach dem Catch, von D.J. Chark spät im dritten Viertel.

Und auch die potenzielle neue, im Pro Bowl getestete Regel kam zum Einsatz: Seahawks-Coach Pete Carroll wählte im Schlussviertel die Option, eine 4th&15-Situation von der eigenen 25-Yard-Line statt des Onside Kicks auszuspielen. Kirk Cousins warf einen tiefen Pass in Richtung von Kenny Golladay, doch Safety Earl Thomas fing den Ball ab.

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